„La-Porte-Unterführung“ wird dauerhaft geschlossen
05.08.: Stadtzufahrt nach Neuwied wird gesperrt
Neuwied. In Neuwied stehen die Stadtwerke Neuwied (SWN) vor der Aufgabe, die Stahlschutzrohre der Wasserleitung im Bereich der La-Porte-Unterführung zu verlängern. Die Stadt hat bereits ab dem 5. August eine Verkehrssperrung veranlasst und die notwendigen Umleitungsbeschilderungen eingerichtet. Diese Maßnahme ist notwendig, da die La-Porte-Unterführung dauerhaft geschlossen wird und der Bahndamm komplett aufgeschüttet werden soll. Diese Arbeiten sind Teil der „Gesamtsanierung rechter Rhein“ der Deutschen Bahn und beinhalten auch die Verlegung der Stadtzufahrt von der B42.
Unter der Fahrbahn der betroffenen Unterführung verläuft eine Wasserleitung, die aktuell im Randbereich des Gleiskörpers endet. Aufgrund der bevorstehenden Aufschüttung ist eine Verlängerung der Rohre über den gesamten Bahnkörper erforderlich, um späteren Zugang zur Wasserleitung zu gewährleisten. Markus Höfer, Teamleiter bei den SWN, erklärt: „Das Stahlschutzrohr dient als Hülle, damit wir auch unter dem aufgeschütteten Bahndamm jederzeit an die Wasserleitung herankommen und diese bei Bedarf austauschen können.“
Neben der Verlängerung der Schutzrohre wird auch die Erneuerung von Stromkabeln für die Straßenbeleuchtung vorgenommen. Einige dieser Kabel stammen noch aus dem Jahr 1963 und werden im Zuge der Arbeiten ausgetauscht. Um die Maßnahmen in den Bauzeitenplan der Deutschen Bahn zu integrieren, wurde eine kurzfristige Vorverlegung der Vollsperrung um vier Wochen beschlossen. Die Arbeiten müssen spätestens bis zum 4. September abgeschlossen sein, da die Deutsche Bahn an enge Fristen für die Streckensperrung gebunden ist.
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Die Luftaufnahme zeigt: Die Wasserleitung (blau) liegt im Bereich einer Fahrbahn, das Stahlschutzrohr muss für die Aufschüttung der Bahndämme verlängert werden (gelb). Im gleichen Zug werden die alten Kabel für die Straßenbeleuchtung (türkis) erneuert Foto: SWN