Allgemeine Berichte | 06.07.2021

Wenn Graffitti zu Lackgeschichten und Poetry zu Gartengeflüster werden

1000 Mal vorbeigefahren… 1000 und ein Mal

Tim und Nina Fammels (beide re.) mit Corinna Riedmiller und Paul Samrotzki (es fehlt Daniel Born). Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Wachtberg-Niederbachem. Es gibt Künstler, die regelmäßig an den Wachtberger Kulturwochen teilnehmen und inzwischen eine feste Fangemeinde haben. Und es gibt immer wieder auch Neuzugänge mit bisher nicht gekannten Präsentationen. So eine Überraschung bot die im Programm der diesjährigen 14. Wachtberger Kulturwochen als „Lackgeschichten und Gartengeflüster“ angekündigte Veranstaltung.

Wie oft ist man schon an diesem Haus am Ortseingang von Niederbachem vorbeigefahren? Tausend Mal? Hat man dabei auf den großen Garten geachtet? Eher nicht. Das konnte man jetzt nachholen… und fand sich in einem bunten und fröhlichen Ambiente wieder, das bei bestem Sommerwetter zum Verweilen einlud.

Lackgeschichten

Tim Fammels zeigte in seiner Kunstwerkstatt, im Hof und im Garten eine Vielfalt seiner Malereien, bunt, gepunktet, als Collage, teils mit derben Bezugsstoffen kombiniert. Mit den einfachen, zuweilen grafischen Mustern erinnern Fammels Werke stellenweise an die Kunst australischer Aborigines. Das höre er öfters, sagt der junge Künstler, der bis vor Kurzem noch eine eigene Galerie in München betrieb, jetzt aber wieder in Wachtberg lebt. Er liebe es, Dinge künstlerisch zu recyceln, wie alte Graffitti-(Lack)Schichten, die er effektvoll in außergewöhnlichen Glasobjekten verarbeitet, zu „Lackgeschichten“ eben. Statt Leinwänden verwendet er alte Regalböden. Selbst altes Werkzeug ist vor seinem künstlerischen Auge nicht sicher, so zu sehen im Garten an knallbunt gestrichenen Gartengeräten – ein farbiger Hingucker im Gras.

Gartengeflüster

Ganz anders farbig überzeugte seine Schwester, Nina Fammels. Deren Garteninstallationen überraschten mit eigenen Poetry-Kreationen. Neben Gedichten, auf einer Leine am Hängemattengestell aufgereiht, verzauberte die Künstlerin die Besucher besonders mit einer Baum-Installation. Stand man erst einmal darunter, um die dort aufgehängten Gold-Äpfel zu bewundern, erklang im gleichen Moment Fammels bewegendes Gedicht ‚Weltchaos‘ - „Gartengeflüster“ für die Seele.

Gast-Künstler*innen

Als Gäste stellten Corinna Riedmiller und Daniel Born Illustrationen und Paul Samrotzki einige seiner Street-Art-Werke aus.

Das nachmittägliche Begleitprogramm trumpfte zudem mit einem Auftritt des Improvisationstheater „Les Bonnmots“ auf.

Den Besucherinnen und Besuchern wird diese Ausstellung, werden die witzigen Installationen und die fröhliche Stimmung der Gastgeber sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. (weitere Fotos auf www.wachtberg.de)

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

Tim und Nina Fammels (beide re.) mit Corinna Riedmiller und Paul Samrotzki (es fehlt Daniel Born). Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

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