Innenminister Michael Ebling hat der Bürgermeisterin der Stadt Montabaur Gabriele Wieland einen Förderbescheid überreicht
1.270.000 Euro für die Entwicklung der Innenstadt
Montabaur. Innenminister Michael Ebling hat der Bürgermeisterin der Stadt Montabaur (Westerwaldkreis), Gabriele Wieland, einen Zuwendungsbescheid über weitere 1,27 Millionen Euro Städtebaufördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren - Aktive Stadt“ übergeben. Bund und Land unterstützen die Entwicklung des Fördergebiets seit 2007 und haben einschließlich der diesjährigen Bewilligung bereits 9,2 Millionen Euro für die städtebauliche Entwicklung von Montabaur bereitgestellt.
„Die Stadt Montabaur plant, die Mittel insbesondere für die Umgestaltung der Bahnhofsstraße einzusetzen. Im zweiten und dritten Bauabschnitt soll vor allem das Ziel verfolgt werden, einen Stadtboulevard mit besonderem Fokus auf klimafreundlichen Verkehr und einer Verbindungsfunktion zwischen den Stadtteilen zu schaffen. Die Maßnahme unterstreicht das Bestreben, Umweltbelastungen zu minimieren und gleichzeitig die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern“, so Innenminister Michael Ebling.
Das Programm „Lebendige Zentren - Aktive Stadt“ fördert die Erneuerung und Entwicklung von Innenstädten und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist es, die Zentren nachhaltig zu stärken und zu stabilisieren, sie als nutzungsgemischte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung zu stärken und zu lebens- und liebenswerten Orten zu entwickeln.
„Die städtischen Zentren haben neben der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Waren und Dienstleistungen eine herausragende Funktion als soziale Treffpunkte. Sie prägen die örtliche Gemeinschaft und stärken den Zusammenhalt“, so der Minister.
Im Programmjahr 2023 werden insgesamt rund 80 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln für die Städtebauförderung bereitgestellt. BA
