19. Ahr-Rotwein-Klassik 2019 Bad Neuenahr-Ahrweiler
139 Old- und Youngtimer unterwegs durch die Eifel
Bad Neuenahr. Nachdem Mitte Juni „Oldtimer im Park“ mit rund 500 Old- und Youngtimern im Kurpark Bad Neuenahr als erstes Highlight der Oldtimersaison des badestädtischen Motorsportclubs über die Bühne ging, stand jüngst die Ahr-Rotwein-Klassik 2019 auf dem Programm. Die beiden Fahrtleiter Robert Kreusch und Hermann-Josef Doll vom ausrichtenden Ahr-Automobil-Club Bad Neuenahr hatten erneut eine ausgezeichnete Organisation auf die Beine gestellt und kümmerten sich sowohl im Kurpark als auch auf der Strecke um das Wohl der Gäste, unterstützt durch ein Helferteam, das sich aus AAC-Mitgliedern und auch Nichtmitgliedern zusammensetzte.
Benzingeruch, wummernde Motoren aller Klassen, vom kleinen NSU-Wankel bis hin zum V8-Big-Block der US-Straßenkreuzer, dazu blitzendes Chrom, verwandelten den Kurpark und die Kurgartenstraße in ein wahres Eldorado für Fans historischer Kraftfahrzeuge. Viele Zuschauer bewunderten mit viel Fachverstand und eigenen Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ die Automobil-Schätzchen von Alfa Romeo, Austin, Borgward, BMW, Cadillac, Chevrolet, Citroen, FIAT, Ford, Jaguar, Jeep, Maserati, Mercedes-Benz, MG, NSU, Opel, Porsche, Renault, Rolls-Royce, Rover, SEAT, Triumph, Vauxhall, Volvo und VW, die größtenteils aus der Ahr-Region und dem Bereich um Köln, aber auch aus den Niederlanden gekommen waren.
Pünktlich um 10:15 Uhr startete Alex Ziob, 1. Vorsitzender des AAC das erste Auto, ein Ford T, BJ 1912 und es folgte in der sogenannten „touristischen Oldtimerfahrt“ ein buntes Teilnehmerfeld von 130 weiteren Fahrzeugen im 30-Sekunden-Takt zu einer etwa 150 Kilometer langen Rundfahrt durch die Eifel. Auf dieser Runde mit Wertungsabschnitten, die zunächst zum Zwischenziel Nürburgring und anschließend durch den Kreis Mayen zurück nach Bad Neuenahr führte, mussten unterwegs Bilder, die den Teams ausgehändigt wurden, erkannt und auf den Bordkarten notiert werden, ansonsten erfolgte die Kontrolle durch „stumme Wächter“ (Schilder mit Ziffern).
Darüber hinaus wurde eine sportliche Klasse ausgeschrieben, zu der sich acht Teams angemeldet hatten. Die Fahrtstrecke war vergleichbar, allerdings mit einem höheren Schwierigkeitsgrad und umfangreicheren Aufgaben, so mussten mehr Bilder als in den anderen Fahrzeugklassen erkannt werden, darüber hinaus waren sogenannte Chinesen- und Fischgrät-Wegebeschreibungen zu bewältigen.
Nach der Zieleinfahrt lockten die alten Schätzchen noch einmal viele Bewunderer in den Kurgarten. Insgesamt kamen 119 Teams in die Wertung, die jeweiligen vier Klassensieger wurden mit wertvollen Sach- und Weinpreisen sowie Pokalen ausgezeichnet. Nach der detaillierten Auswertung konnten sich, wie bereits in den Vorjahren, Erika Schlich und Alexandra Lüdenbach (auf Citroen 2CV, BJ 1989) über den Preis für das beste Damenteam freuen. Die Gesamtwertung ging an Andre Kasberger und Yvonne Hartig (VW Polo (BJ 1986), vor dem zweiten Team mit Stefan und Sarah Wolff (Opel Ascona C, BJ 1983), den dritten Platz erfuhren sich Viola und Guido Wiemann (MB 280 SE, BJ 1969).
Auch historische Rennwagen gingen an den Start.
Klassiker der Automobilgeschichte waren im Kurgarten zu bestaunen.
Zahlreiche historische Schätzchen gab es zu bewundern.
