Cocktail-Profis spenden Erlös aus ihrer Eröffnungsveranstaltung
1500 Euro für das Projekt Okanguati
Wirges. Stolz wie „bolle“ war Sascha Hulawe, Geschäftsführer der Cocktail-Profis, als er im Gasthaus Stadl in Wirges den Erlös seiner Veranstaltung in Form eines Schecks über 1.500 Euro überreichen konnte.
Marco Pfeifer, Initiator und Leiter des Hilfsprojektes „Ausbilden satt Reden“, freut sich sichtlich über eine der bisher größten Spenden für seine Herzenssache. Er hat sich zum Ziel gesetzt, in einer der unterentwickelsten Regionen in Namibia, der Kunene-Region, ein Projekt für Schulabgänger aufzubauen. Dafür war er Anfang des Jahres zur Vorbereitung bereits in Afrika. Mit dem Ausbildungs-Projekt für bedürftige Jugendliche im Norden Namibias, füllt er eine gravierende Lücke in den durch die Partnerorganisation aufgebauten Schulprojekt und dem Übergang der Kinder in die berufliche Tätigkeit.
Es werden Werkstätten aufgebaut, in denen handwerkliche Fähigkeiten vermittelt werden, um den Schulabgängern den Weg in diese Berufswelt zu eröffnen.
Bei einer Arbeitslosenquote von fast 95 %, die aus dem Mangel an Lehrstellen und dadurch an Qualifikation resultiert, eine geniale Initiative, die leider bisher einzigartig in Namibia ist.
Nun gibt es sehr konkrete Pläne: Ein Seecontainer steht bereit und wird beladen mit allem, was vor Ort fehlt. Das Geld wird für Maschinen und den Transport des Containers verwendet. Marco Pfeifer wird auf eigene Kosten den Container in Namibia entgegennehmen und den Transport und Aufbau der Werkstätten leiten. Das heißt alle Spenden kommen eins zu eins da an, wo sie dringend gebraucht werden.
Die Cocktail-Profis können zu Recht stolz auf diese großartige Unterstützung sein. Ihre Eröffnungsveranstaltung der neuen Lagerräume in Staudt war ein voller Erfolg, der alle Erwartungen übertroffen hat. Entsprechend hoch war der Erlös, der von Anfang an einem guten Zweck gewidmet werden sollte.
Auch der Leiter der Partnerorganisation, dem Verein Projekt Kaokoland e.V. Namibia, Andreas Horn, der auf der Durchreise ebenfalls bei der Scheckübergabe dabei sein konnte, freut sich und betont, dass diese Projekt-Initiative besonders zu würdigen ist und jeder möglichen Unterstützung bedarf.
Mit Sachspenden kann bis zur Verladung des Containers noch immer geholfen werden.
