Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige (üFBZ) informiert interessierte Gäste
2. Neuwieder Hörtag
Neuwied. Vor kurzem fand in der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige (überregionales Förder- und Beratungszentrum im Förderschwerpunkt Hören) der zweite „Neuwieder Hörtag“ statt. Nach der großen Resonanz anlässlich der ersten Durchführung einer solchen Veranstaltung im vergangenen Jahr, konnte die Schulleiterin der Landesschule Ute Jung auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mitarbeiter aus Kindertagesstätten, Regelschulen und regionalen Förder- und Beratungszentren in Neuwied begrüßen. In einem ersten Veranstaltungsblock wurde zunächst die ausdifferenzierte Struktur des überregionalen Förder- und Beratungszentrums in den Bereichen „Beratungsstelle für Pädagogische Audiologie“, geleitet von Förderschulkonrektor Martin Ernst, „Frühförderung“, vertreten durch Abteilungsleiterin Pia Müller, und „Beratung und Unterstützung im schulischen Kontext“ von Förderschulkonrektor Bernd Günter dargestellt. Ergänzt wurde dies noch durch einen Vortrag von den beiden Förderschullehrerinnen Pia Müller und Kerstin Bay, der eine Sensibilisierung der Zuhörer zum Thema „Frühe Hörstörungen und deren Auswirkungen“ zum Ziel hatte.
Themendifferenzierte Workshops
In einem zweiten Veranstaltungsblock am Nachmittag konnten dann in themendifferenzierten Workshops Einzelaspekte der Gesamtthematik „Hörschädigung“ vertieft werden, wobei sich viele Gäste ganz besonders für den Bereich „Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)“ interessierten.
Die anhaltend hohe Resonanz von Erziehern und Lehrkräften aus den unterschiedlichsten pädagogischen Bereichen weist auf die zentrale Bedeutung des Themas „Hören“ für die persönliche und schulische Entwicklung eines Kindes bzw. Jugendlichen hin.
Die Landesschule in Neuwied (üFBZ) wird diesem Interesse mit Sicherheit auch in Zukunft über die unterschiedlichsten Informations- und Fortbildungsveranstaltungen begegnen.
