Nach tragischem Verlust Stiftung gegründet
20 Jahre Andreas-Hahn Stiftung
Vallendar. Vor 20 Jahren hob der Vallendarer Alfred Hahn die Andreas Hahn Stiftung aus der Taufe. Ein Projekt mit tragischem Hintergrund und großer Wirkung. Ein kurzer Rückblick. Der Unfalltod ihres 14-jährigen Sohnes Andreas im Jahre 1995 war der tragische und schmerzende Einschnitt für Alfred Hahn und seine Frau Marianne. Eine solche Wunde schließt sich nie. „Meine Frau und ich wollten neue Kraft schöpfen, nachdem das Unfassbare zur Realität geworden war“, erinnert sich Alfred Hahn an die dunkle Zeit vor zwanzig Jahren. „Wir konnten das Geschehene nicht rückgängig machen und setzten alles daran, die Erinnerung an Andreas mit neuem Leben zu füllen.“ In dieser Zeit entstand die Idee zur Gründung einer Stiftung, deren Realisierung Familie Hahn mit unermüdlicher Energie vorantrieb. Sie sollte den Namen ihres Sohnes Andreas tragen und Spenden für junge Wachkomapatienten und neurologische Einrichtungen wie die BDH-Klinik Vallendar sammeln. So entstand auch die enge und erfolgreiche Kooperation mit der BDH-Klinik, die sich zu einer festen Partnerschaft entwickelt hat. „Über die Jahre haben wir eine Menge auf die Beine gestellt“, freut sich Alfred Hahn. Beatmungsgeräte, IT-Ausstattung für die MBR der Klinik und immer wieder Hilfsmaterial und Klinikbedarf - die Stiftung stand bereit, wenn der Bedarf groß war. Zwei Jahrzehnte Engagement für jugendliche Schwerstkranke liegen inzwischen hinter der Stiftung. Ihr Gründer, Alfred Hahn, hat etwas geschaffen, das zahlreichen Einrichtungen, die sich um die Versorgung von Wachkomapatienten und jungen Patienten der Neurologie kümmern, eine große Hilfe war und ist.
Informationen und Spendenkonto
Informationen über die Stiftungsarbeit gibt es unter www.andreas-hahn-stfitung.de. Spendenkonto:
Andreas-Hahn-Stiftung, Konto bei Sparkasse Koblenz, IBAN: DE39570501200004014700, BIC: MALADE51KOB.
Pressemitteilung
Bundesverband Rehabilitation
