Drittes Weihnachtsbaumwerfen des VfL Waldbreitbach hatte eine Rekordbeteiligung
20 Randfichten flogen hoch und weit
Beim sportlichem Spaßevent toppte Weltmeisterin Magret Klein-Raber ihre Bestleistung
Waldbreitbach. Hoch und weit flogen einige der 20 Randfichten beim dritten Weihnachtsbaumwerfen des VfL Waldbreitbach auf dem Sportplatz. „Wir hatten 106 Anmeldungen und eine Rekordbeteiligung von 89 Teilnehmern, da einige wegen Erkältung nicht antraten“, erklärte Wettkampfleiter Josef Hoß, der auch Geschäftsführer des VfL Waldbreitbach ist gegenüber Blick aktuell.
Und daher mussten alle Wettkampfanlagen doppelt installiert werden: „Aufwendig sind die Hochwurfanlagen und es bedarf mehr Riegenführer. Insgesamt war der VfL 20 Mitgliedern und die Fußballer, die für Essen und Getränke sorgten, mit etwa 15 Helfern im Einsatz“, führte Hoß aus.
Die etwa 20 Bäumen aus einer heimischen Aufforstungfläche seien Randfichten, die ohnehin entfernt werden mussten erläuterte Hoß und weiter: „Die Bäume wurde vergangene Woche frisch geschlagen. Einige waren zu groß und mussten an der Spitze auf 1,50 Meter gekappt werden. Hätten wir das unten gemacht, wären die Bäume zu leicht gewesen und es müssen ja gleiche Bedingungen für alle sein.“
Jedenfalls hätten die Bäume vor etwa 5 Wochen Weihnachtsbäume sein können, aber nur theoretisch, denn solche Randfichten hätte wohl niemand als Christbaum haben wollen. Und bei ausgedienten hätte es keine Chancengleichheit gegeben, da sich mancher Baum schon beim ersten Wurf in ein Gerippe verwandelt hätte.
Das Weihnachtsbaumwerfen ist ein sportlicher Dreikampf aus Hoch-, Dreh- und Weitwurf mit Spaßfaktor im Weihnachtsdorf Waldbreitbach und wird organisiert vom VfL und dem FC Waldbreitbach.
Dabei war auch wieder Weltmeisterin Margret Klein-Raber aus Rehlingen im Saarland. „Ich habe meinen Titel am 5. Januar in Weidenthal (Kreis Bad Dürkheim) verteidigt mit 14,67 Metern, denn die Bäume waren schwer, nass und matschig“, erläuterte sie gegenüber Blick aktuell.
In Waldbreitbach war das anders, denn mit 20,47 Metern, die Ergebnisse aller drei Disziplinen werden addiert, siegte Magret Klein-Raber bei den Frauen und toppte ihre eigene Bestleistung.
Der Vater der Weltmeisterin Alfons Klein aus Düppenweiler (Saarland) machte auch mit und erhielt eine Sonderehrung, da er mit seinen 92 Jahren der älteste Teilnehmer war.
Bei den Frauen folgten auf den weiteren Plätzen Sofie Hain vom TV Sinzig 08 mit 18,84 m und Alina Schmitz vom VfL Waldbreitbach mit 17,28 m. Das beste Frauenteam kam vom VfL Waldbreitbach mit Alina Schmitz, Hildegard Ambros und Melanie Glitza. Dahinter die Waldbreitbacher „Möhnen Immergrün“ mit Linda Bockshecker, Victoria Hampel und Elke Lacher, gefolgt vom Team „Die Zahnfeen“ aus Neustadt.
Aus diesem Team kam auch der Gesamtsieger Toni Kolbe mit 27,76 m. Zweiter wurde Eric Malitz und dritter Carsten Machholz beide aus Bonn. Bei den Männerteams standen ganz oben auf dem Siegertreppchen „Die Zahnfeen“ mit Toni Kolbe, Uwe Bierbaums und Tobias Doré. Es folgten zwei Waldbreitbacher Teams „1A Autotechnik Wiedtal“ mit Gino Tonelli, Tancu Kasikci und Alex Witt sowie auf Platz drei Mike Zimmermann, Sven Hautkappe und Marius Kötting vom FC Waldbreitbach.
10 Kinder nahmen an dem Weitwurfwettbewerb (U12) teil, wobei bei den Jungen Aaron Müller und bei den Mädchen Thea Hautkappe siegten. Den Wettbewerb der Jugendlichen (U18) gewann Eva Stein vom VfL Waldbreitbach.
Sie alle erhielten Preise und Medaillen, die u.a. von Waldbreitbacher Geschäften und Unternehmen gesponsert worden waren.
HEP
Toni Kolbe aus Neustadt ist der Sieger des dritten Weihnachtsbaumwerfens.
Beim dritten Weihnachtsbaumwerfen beteiligten sich auch viele Frauen.
Gesamtsieger Toni Kolbe warf wie vier andere auch den Baum über die sechs-Meter Latte. Fotos: HEP
