Jahreshauptversammlung des Löschzuges Engers
2019 für 741 Stunden im Einsatz
Die 29 Kameraden rückten zu insgesamt 64 Einsätzen aus
Engers. Löschzugführer Michael Groß konnte neben Wehr- und Amtsleiter Wilfried Hausmann, dessen Stellvertreter als Amt- beziehungsweise Wehrleiter Fred Gross und Kai Jost sowie die Aktiven des Löschzuges Engers im Feuerwehrhaus zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Auch die Kameraden der Ehrenabteilung waren mit von der Partie, sorgten sie doch für das leibliche Wohl im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung.
Wehrleiter Hausmann bedankte sich in seinen Grußworten im Namen des Oberbürgermeisters, des Stadtrates und der Bürger der Stadt Neuwied für die gute Arbeit und das große freiwillige Engagement im abgelaufenen Jahr. Ganz persönlich bedankte er sich für die jahrzehntelange sehr gute Zusammenarbeit mit dem Löschzug Engers. Er stellte fest, dass das vergangene Jahr erneut ein sehr ereignisreiches für den Löschzug war.
Breites Spektrum an Einsätzen
Insgesamt mussten die 29 Kameraden im Jahr 2019 zu 64 Einsätzen ausrücken. Die Floriansjünger hatten 15 Brandeinsätze, 18 ausgelöste Brandmeldeanlagen, 20 technische Hilfeleistungen, vier Einsätze auf dem Rhein und sieben Einsätze mit dem Messfahrzeug des Landkreises zu bewältigen. Das Spektrum der Einsätze reichte vom sogenannten „Tagesgeschäft“, also Entstehungs- und Kleinbränden, ausgelösten Rauchmeldern, Türöffnungen sowie kleineren technischen Hilfeleistungen über Schadensfeuer und schwere Verkehrsunfälle bis hin zu Beinahekatastrophen, wie dem Güterzugbrand in Unkel Anfang Februar 2019. Vor allem die hohe Anzahl an ausgelösten Brandmeldeanlagen war in diesem Jahr aber auffällig. Auch Kurioses gab es zu berichten. So wurde Ende Februar 2019 bei der Suche nach einer unklaren Rauchentwicklung ein illegaler Schießstand entdeckt. Insgesamt wurden bei Einsätzen im Jahr 2019 741 Mannstunden abgeleistet.
Anforderungen steigen ständig
Diese Zahl macht deutlich, dass die Anforderungen an die Freiwilligen Feuerwehren ständig steigen. Daher müssen sich die Wehrleute stets fortbilden, regelmäßig trainieren und die Gerätschaften jederzeit einsatzbereit halten.
Dazu wurden in Engers im vergangenen Jahr 41 Übungen abgehalten und 28 Gerätedienste absolviert. Die vielen Stunden für Vor- und Nachbereitung, Lehrgänge, das Winterfestmachen der Hydranten im Stadtteil sowie zur Unterstützung kultureller Veranstaltungen im Stadtteil dürfen natürlich auch nicht vergessen werden.
Als das herausragende Projekt des Jahres darf zweifellos der Umbau des Rettungsbootes bezeichnet werden. In unzähligen Stunden wurde die gesamte Elektrik des Bootes auf zeitgerechten Stand gebracht. In diesem Zuge wurde die Beleuchtung des RTB auf energiesparende LED-Technik umgerüstet und ein Gerät für den Rheinfunk eingebaut. Zahlreiche Neuanschaffungen konnten im abgelaufenen Jahr von der Feuerwehrgemeinschaft, dem Förderverein des Löschzuges Engers, getätigt werden. Neben Material zur Renovierung des Büros und neuen Büroschränken konnte unter anderem auch für jeden Aktiven ein Feuerwehrparka beschafft werden. Diese leisten den Kameraden vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit gute Dienste.
Ämter neu besetzt
An diesem Abend standen aber auch Wahlen an. So wurden die Ämter des Geschäftsführers, eines Beisitzers und der Kassenprüfer neu besetzt. Schlussendlich konnte Wehr- und Amtsleiter Wilfried Hausmann auch noch Beförderungen und Ernennungen durchführen. So wurden Christian Schaus und Stephan Lindenau zum Feuerwehrmann ernannt und zum Truppmann bestellt. Sebastian Jachmich wurde zum Oberfeuerwehrmann und Tobias Herpel und Moritz Busch zum Hauptfeuerwehrmann ernannt.
Die Wehr- und Amtsleitung der Stadt Neuwied sowie die Kameraden des Löschzuges Engers gratulierten den frisch Gewählten und Beförderten und wünschten ihnen allzeit eine gesunde Heimkehr aus dem Einsatz. Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.
Pressemitteilung Löschzug Engers
