Neue Maßnahmen zur Sicherung der Rheinbrücke Bonn-Nord
30.03.: A565: Vollsperrung zwischen dem Autobahndreieck Bonn Nordost und der Anschlussstelle Bonn Beuel
Bonn. Zwischen dem Autobahndreieck Bonn Nordost und der Anschlussstelle Bonn Beuel auf der A565 in Fahrtrichtung Koblenz stehen den Verkehrsteilnehmenden von Dienstag, dem 31. März, bis Mittwoch, den 1. April, jeweils von 9 bis 15 Uhr, und am Donnerstag, den 2. April, von 9 bis 13 Uhr, zwei von drei Spuren zur Verfügung. Am Wochenende vom 11. April, 18 Uhr, bis zum 12. April, 18 Uhr, wird dieser Streckenabschnitt vollständig gesperrt. Umleitungen sind mit einem roten Punkt gekennzeichnet.
Der erste Zeitraum dient der Einrichtung baulicher und technischer Maßnahmen zur sicheren Ausleitung schwerer LKW. Während der darauffolgenden Sperrung erfolgt der Einbau von Achslastsensoren in die Fahrbahn. Auch über diesen Zeitraum hinaus werden weitere Arbeiten an der Rheinbrücke Bonn-Nord durchgeführt, wobei zwei zusätzliche Sperrungen für den Einbau der Sensoren an anderen Streckenabschnitten geplant sind. Diese werden gesondert angekündigt, sobald die Termine feststehen.
Außerhalb der Hauptverkehrszeiten kann es weiterhin zu vorübergehenden Fahrstreifenreduzierungen rund um die Rheinbrücke Bonn-Nord in beiden Fahrtrichtungen kommen, ohne dass dies gesondert angekündigt wird. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für nach Abschluss der erforderlichen Arbeiten vorgesehen, deren Zeitpunkt vom Baufortschritt abhängt.
Das Ziel der Maßnahme besteht darin, die Rheinbrücke Bonn-Nord für den übrigen Verkehr offen zu halten, indem LKW über 7,5 Tonnen künftig automatisch gewogen, erkannt und ausgeleitet werden. Dabei kommen Achslastmessstellen nach der Weigh-in-Motion-Methode zum Einsatz. LKW werden während der Fahrt gewogen, Fahrzeuge über 7,5 Tonnen automatisch identifiziert, und ein Kamerasystem erfasst die Kennzeichen. Betroffene LKW werden über Hinweistafeln zum Verlassen der Strecke aufgefordert. Diese Maßnahme soll die Rheinbrücke Bonn-Nord schützen, um weitere Schäden zu vermeiden und eine vollständige Sperrung für alle Verkehrsteilnehmenden zu verhindern.
Bereits Anfang Februar wurde ein Fahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen auf der Rheinbrücke Bonn-Nord eingeführt, um die Brücke zu entlasten. Dennoch werden weiterhin schwere LKW festgestellt, die die Brücke unerlaubt befahren. Um diese Verstöße künftig wirksamer zu unterbinden und die Brücke dauerhaft zu sichern, startet die Autobahn GmbH mit der nächsten verkehrlichen Maßnahme zum Schutz der Brücke.
Mehr Informationen dazu finden sich unter www.bonnbewegt.de.
Quelle:bonn.de / BA
