Allgemeine Berichte | 18.01.2021

Distanzlernen während der Pandemie wird für Schüler und Lehrer erleichtert:

546 mobile Endgeräte an städtische Rheinbacher Schulen ausgeliefert

Weitere 250 Geräte vonseiten der Stadt in Vorbereitung

Der Erste Beigeordnete Dr. Raffael Knauber, Ariane Beulmann, stellvertretende Konrektorin der GGS Sürster Weg und Bürgermeister Ludger Banken freuen sich über die Ausstattung mit mobilen Endgeräten. Foto: Stadt Rheinbach

Rheinbach. Nun wurden auch die letzten mobilen Endgeräte aus dem sogenannten „Sofortausstattungsprogramm Digitalpakt“ an die Rheinbacher Schulen ausgeliefert. Auch die Stadt Rheinbach hatte frühzeitig im Herbst vergangenen Jahres Mittel aus diesem Förderprogramm beantragt. Ziel des Programmes ist es, Kindern, die kein eigenes digitales Endgerät zur Verfügung haben, die Nutzung eines Leihgerätes zu ermöglichen. Darüber hinaus wurde vonseiten des Landes auch die Beschaffung mobiler Endgeräte für alle Lehrkräfte auf den Weg gebracht, besonders in Zeiten des Distanzlernens für viele Schulen eine notwendige und willkommene Unterstützung. Und auch wenn der Wunsch der Schulen eine noch größere Anzahl von Leihgeräten gewesen ist, zeigten sich alle Schulleitungen zufrieden. Insgesamt erhielten die sieben städtischen Rheinbacher Schulen 320 Geräte zur Ausleihe an die Schüler, Kostenpunkt rund 148.000 Euro, die zum einen aus den genannten Fördermitteln von Bund und Land, aber mit rund 15.000 Euro auch durch die Stadt Rheinbach gefördert wurden. Zudem beschafft wurden 226 Geräte für die Lehrkräfte an den Rheinbacher Schulen. Die Kosten hierfür wurden mit rund 120.000 Euro durch das Land NRW getragen. Eine besondere Herausforderung: Mehrere Palletten mit Endgeräten, Zubehör, Hüllen etc. mussten ausgepackt, zusammengebaut und technisch auf die Auslieferung vorbereitet werden. Eine Mammut-Aufgabe, der sich die Mitarbeiter der städtischen IT-Abteilung unter Hochdruck neben der normalen Tätigkeit angenommen haben. Nach und nach konnten an alle Schulen zunächst die Lehrer- und dann auch die Schülergeräte übergeben werden. Zum Abschluss erhielt die Gemeinschaftsgrundschule Sürster Weg 66 Endgeräte zur Ausleihe an die Schüler. Schulleiterin Ute Jansen zeigte sich erleichtert: „Die Geräte können wir besonders in den nächsten Wochen gut einsetzen, um allen Kindern die Teilnahme am Distanzlernen inklusive der täglichen Videokonferenzen zu ermöglichen. Wir Grundschulen bauen so unseren Unterricht auf digitalem Wege aus und halten zusätzlich den persönlichen Kontakt zu den Kindern aufrecht. Die Geräte sind eine gute Investition in die Zukunft, denn auch nach Corona sind sie ein sehr willkommenes Hilfsmittel für den täglichen Unterricht im Klassenraum.“ Auch der Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Ludger Banken und der Erste Beigeordnete Dr. Raffael Knauber waren froh: „Mit der zügigen Umsetzung dieses Förderprogrammes können wir einen weiteren wesentlichen Beitrag zur besseren Bewältigung der Corona-Pandemie leisten.“Dabei konnten die Wünsche der Schulen hinsichtlich der Geräteauswahl berücksichtigt werden. Die Beschaffung, die aufgrund der großen Nachfrage vielerorts nur mit großer Verzögerung möglich war, ist dank der Kooperation mit dem IT-Dienstleister der Stadt Rheinbach, regio IT, zeitnah erfolgt. Zeit zum Ausruhen bleibt für die Stadtverwaltung aber nicht. Die Stadt Rheinbach greift nicht nur auf Förderprogramme zurück, sondern unterstützt den Ausbau der Digitalisierung an den Schulen auch aus Eigenmitteln. Unter anderem werden derzeit weitere 250 IPads für ihren Einsatz im Unterricht vorbereitet. Pressemitteilung

der Stadt Rheinbach

Der Erste Beigeordnete Dr. Raffael Knauber, Ariane Beulmann, stellvertretende Konrektorin der GGS Sürster Weg und Bürgermeister Ludger Banken freuen sich über die Ausstattung mit mobilen Endgeräten. Foto: Stadt Rheinbach

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