Die Katholische Pfarrgemeinde Sankt Arnulf in Nickenich informiert:
56 Sternsinger machten sich auf den Weg
Nickenich. 56 Kinder und Jugendliche folgten als Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Arnulf in Nickenich in königlichen Gewändern dem Stern. Trotz Regen und durchnässten Kronen besuchten sie mit strahlenden Gesichtern die Menschen der Gemeinde, brachten ihnen den Segen Gottes und sammelten Spenden für Kinder in Not auf der ganzen Welt.
Mehr als 5.800 Euro waren das Ergebnis der diesjährigen Haussammlung in Nickenich. Das ist die höchste Summe, die in Nickenich jemals gesammelt wurde, und auf die die Sternsinger stolz sein können. Das neue Computerspiel testen oder im warmen Zimmer einen Film anschauen – in den Weihnachtsferien locken viele Alternativen zum Sternsingen.
Den Sternsingern ist es jedoch nicht egal, dass Kinder weltweit unter ausbeuterischen und gesundheitsgefährdenden Bedingungen schuften müssen.
Bei einer Informationsveranstaltung wurden Projekte gegen Kinderarbeit in Indien erläutert. Diese Eindrücke brachten die Sternsinger mit einer Meditation in die Heilige Messe zu ihrer Aussendung ein. Neben den Beispielprojekten werden durch die bundesweite Sternsingeraktion rund 1.600 Hilfsprojekte in 107 Ländern gefördert. Die Spenden werden zu 100 Prozent an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ weitergeleitet, das die Aktion gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend durchführt und das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen trägt. Traditionell endete die Sternsingeraktion der Pfarrgemeinde St. Arnulf mit einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Orgateam und Pfarrer Norbert Missong. Das Lachen und die Begeisterung der Kinder, als sie nach den Hausbesuchen zurück ins Pfarrheim kamen, waren ein Geschenk für den Pfarrer und das Organisationsteam Samar Chridi, Andrea Pannenbecker, Cornelia Praml, Ute Setz und Helga Wagner.
