EIRENE feierte ein großes Jubiläumsfest
60 Jahre gewaltfrei für den Frieden
Walberberg. Kürzlich feierte der ökumenischer Friedens- und Entwicklungsdienst EIRENE den 60. Geburtstag in der Jugendakademie Walberberg. 200 Gäste, unter anderem aus Burundi, Niger, Uganda, Nicaragua, Guatemala, der Schweiz, Frankreich, Kanada und Bosnien-Herzegowina, gratulierten EIRENE für sechs Jahrzehnte gewaltfreier Arbeit für den Frieden.
Insgesamt haben sich in dieser Zeit über 3000 Freiwillige und Fachkräfte für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Einen Welt eingesetzt. Höhepunkt der Feier war die Taufe einer weißen Rose auf den Namen Eirene. Die Rose soll symbolisch den Frieden in der Welt aufblühen lassen. Einer der Taufpaten war Thomas Silberhorn, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
In seiner Rede würdigte Thomas Silberhorn die Arbeit von EIRENE und betonte die Bedeutung ziviler Maßnahmen zur Gewaltprävention, wie EIRENE und die Partnerorganisationen sie umsetzen. Eine Rückschau auf die EIRENE-Arbeit der 1970er und 80er Jahre gab Jean Luc Tissot, EIRENE Geschäftsführer von 1978-1987. Wie die praktische Arbeit für Frieden heute aussieht, erläuterte Tahirou Sy, EIRENE-Regionalkoordinator für die Demokratische Republik Kongo, Burundi, Ruanda und Uganda in bewegenden Beispielen. Gerade angesichts der aktuellen Weltlage müsse EIRENE weiter zu ihren Werten stehen, erklärte Tahirou Sy: „Bei EIRENE gibt es keinen Platz für Nationalismus, Rassismus und religiöse Grenzen. Wir suchen nach dem Verbindenden, dem Friedensfördernden in unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen. Das ist nicht nur der Wunsch der Gründer von EIRENE, sondern alltägliche Praxis. Auf diese Werte lässt sich auch in Zukunft Friedensdienst bauen.“ Tahirou Sy selbst steht beispielhaft für diese Überzeugung: Er ist als gläubiger Moslem Angestellter eines christlichen Friedensdienstes.
Antje Heider-Rottwilm,Vorsitzende des europäischen Netzwerks Church and Peace, Thomas Silberhorn, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie die nicaraguanische Menschenrechtsverteidigerin Maria Teresa Castilblanco Mairena tauften eine Rose auf den Namen EIRENE. Sie soll symbolisch den Frieden in die Welt tragen.Foto: privat
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