Auftakt der St.-Martins-Umzüge in der Verbandsgemeinde und in der Stadt Dierdorf
600 Brezen wurden am Feuer verteilt
Blasorchester Maischeid und Stebach und die Feuerwehr unterstützten die Veranstaltung
Dierdorf. Mit einem kindgerechten Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Clemens begann der Sankt-Martins-Abend am vergangenen Freitag in der Stadt. Es war die erste Martinsfeier in der Verbandsgemeinde. Am Montag folgte Großmaischeid/Kausen, am Dienstag Isenburg und Marienhausen, am Mittwoch Kleinmaischeid, am Donnerstag Großmaischeid, am Freitag Stebach, am Samstag Wienau, Elgert sowie Brückrachdorf und schließlich Giershofen am kommenden Sonntag, 11. November.
In Dierdorf hatten sich der Stadtbürgermeister, der Kindergarten und die katholische Kirche wieder einen schönen Ablauf für die Veranstaltung einfallen lassen.
Im Gottesdienst las Kindergartenleiterin Silvia Dills eine Geschichte vor mit dem Inhalt, dass Licht auch verschenkt werden kann.
Es wurden Martinslieder gesungen und Geschichten erzählt. Die Kinder auf den Treppenstufen zum Altarraum bildeten den Mittelpunkt der kirchlichen Veranstaltung. Vorher waren sie mit ihren leuchtenden Laternen singend in das abgedunkelte Gotteshaus eingezogen. Zum Schluss wurden gemeinsam Fürbitten gesprochen. Gemeindereferentin Monika Hühnerbein und Jessica Koss aus Brückrachdorf hatten ebenfalls mitgeholfen bei der Gestaltung der Feier. Die Kirche war sehr gut besucht mit den Eltern und Verwandten der insgesamt 50 teilnehmenden Kinder.
Währenddessen warteten draußen auf dem Marktplatz viele weitere Kinder mit ihren Eltern und Angehörigen auf den Beginn des Martinsumzugs durch die Stadt.
Der wurde angeführt vom wieder einmal stilecht gekleideten Sankt Martin (Herbert Brühl) auf einem diesmal sehr temperamentvollen Ross.
Da hatten sogar die Bläser vom Orchester Maischeid und Stebach Mühe, musizierend hinterherzukommen. Aber schließlich landeten doch alle unbeschadet und erwartungsvoll am großen Sankt-Martins-Feuer vor dem neuen Dierdorfer Kindergarten. Das hatten liebevoll und fachgerecht die Männer des städtischen Bauhofs aufgebaut und rechtzeitig angezündet. Zum Aufwärmen wurden Punsch und Kakao verkauft. Stadtbürgermeister Thomas Vis begrüßte die Anwesenden und wünschte einen schönen Sankt-Martins-Abend.
Die Martins-Brezen verteilte die Feuerwehr. Das war eine Mammutaufgabe, denn 600 Stück, vom Dierdorfer Bäcker Rosenow gebacken, waren auszugeben. Dank der von den Zugteilnehmern vorher erstandenen Bons ging das aber zügig vonstatten. Gut gemeistert hatten auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dierdorf mitsamt der Jugendfeuerwehr ihre Aufgabe, nämlich die Sicherung des Zugs durch die Stadt und die Überwachung des Martinsfeuers während des Abbrennens.
Noch lange hielten sich die Familien auf dem Platz neben dem Kindergarten auf, am wärmenden Feuer, mit wärmenden Getränken und besinnlicher Musik. Für die entsprechende Beschallung hatte Elektromeister Thomas Kreten gesorgt.
Eine prächtige Erscheinung und ein toller Eindruck für die vielen Dierdorfer Kinder, die beim Martinsumzug mitgingen: Sankt Martin, dargestellt von Herbert Brühl, auf seinem temperamentvollen Pferd.
Die Kinder auf den Treppenstufen zum Altarraum bildeten den Mittelpunkt der kirchlichen Veranstaltung.
Mit einem Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Clemens begann der Abend.
