Jahresbericht des Rhein-Sieg-Kreises
603 Menschen sind eingebürgert worden
Siegburg. Rund 170 verschiedene Nationen sind an Rhein und Sieg zu Hause. Viele Einwohner, die irgendwann aus zahlreichen Ländern der Welt in den Rhein-Sieg-Kreis gekommen sind, möchten auch „richtig ankommen“ und gleichberechtigte Bürger mit allen Rechten und Pflichten werden. Für 603 von ihnen ging dieser Wunsch 2016 in Erfüllung. Gleich sechs Mal war im großen Sitzungssaal des Kreishauses mit der „Feierlichen Einbürgerung“ ein ganz besonderer Termin angesagt - schließlich gebührt einem besonderen Tag im Leben auch ein zeremonieller Rahmen.
345 Mädchen und Frauen sowie 258 Jungen und Männer erhielten aus den Händen von Landrat Sebastian Schuster, Kreisdirektorin Annerose Heinze oder Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Rhein-Sieg-Kreises, ihre Einbürgerungsurkunde. Übrigens: Die Stadt Troisdorf ist hier nicht erfasst, da sie als „Große kreisangehörige Stadt“ selbst Einbürgerungen vornimmt.
Von den 603 neuen Staatsangehörigen des „Einbürgerungsjahrgangs“ 2016 wurden 199 (33 Prozent) bereits in Deutschland geboren. Bereits im sechsten Jahr bewegt sich damit die „Quote“ derjenigen neuen Staatsbürger, die bereits in Deutschland das Licht der Welt erblickt haben, rund um die 30- bis 40-Prozent-Marke.
97 Personen und damit 16 Prozent derjenigen, die die Frage nach ihrer Staatsangehörigkeit seit dem vergangenen Jahr mit „deutsch“ beantworten können, waren „U 18“.
Ganze 82 Staaten waren 2016 bei den Einbürgerungen vertreten. Spitzenreiter war hier die Türkei: 114 Neubürger hatten zuvor die türkische Staatsangehörigkeit. Die südafrikanische Staatsangehörigkeit brachte dagegen beispielsweise nur eine Person mit. Beim „Wohnort-Ranking“ der neuen Staatsbürger lagen Sankt Augustin (101), Siegburg (82) und Hennef (54) an der Spitze.
Pressemitteilung
des Rhein-Sieg-Kreises
