Allgemeine Berichte | 28.02.2022

Staatssekretärin Heike Raab überreichte Landes-Förderbescheide in Cochem

770.000 Euro für das Marienkrankenhaus

V.l.: Torsten Jörres, Kaufm. Direktor St. Marienkrankenhaus Berlin, Dr. Amelie Zühlke, Chefärztin und Ärztliche Leiterin, Andreas Weppler, Pflegedienstleiter, Thomas Wagner, Geschäftsführer, MdL Benedikt Oster, Heike Raab, Staatssekretärin. Foto: TE

Cochem. Gleich über drei Förderbescheide des Landes Rheinland-Pfalz konnte sich jetzt das Marienkrankenhaus Cochem freuen. Staatssekretärin Heike Raab überreichte die Urkunden mit einem Volumen von rund 770.000 Euro an den Geschäftsführer des Marienkrankenhauses, Thomas Wagner. Verwendung findet dieser beträchtliche Zuschuss, um die Digitalisierung in der Klinik weiter voranzutreiben. Hochwertige und moderne Gesundheitsversorgung seien in Mainz ein zentraler Punkt der Regierungsarbeit der aktuellen Legislaturperiode und mit der zur Verfügung gestellten Summe aus dem Krankenhauszukunftsfonds für das Marienkrankenhaus Cochem könne man den Standort weiter stärken, so Raab. Im Einzelnen sieht der Förderbescheid ca. 180.000 Euro für die Anpassung der technischen und informationstechnischen Ausstattung vor. Fast 490.000 Euro sollen Verwendung für die Einrichtung einer durchgehenden, strukturierten, digitalen und auch sprachbasierten Pflege- und Behandlungsdokumentation finden. Weitere 99.000 Euro sind für ein digitales Medikationsmanagement vorgesehen. Resümierend werden damit wichtige Elemente im Behandlungsprozess des Marienkrankenhauses digital neu aufgestellt. So verwies die Staatssekretärin in ihren Ausführungen auch darauf, dass nicht erst die Pandemie uns allen deutlich gemacht hätte, wie wertvoll unsere Krankenhäuser sind. Daher stehe die Landesregierung vorzugsweise auch für eine weitere Krankenhausversorgung auf hohem Niveau. Hier sollen die Menschen bedarfsgerecht, schnell und umfassend behandelt werden können. Geschäftsführer Thomas Wagner bedankte sich für die willkommenen Mittel, die nach seinen Aussagen zielgerecht zum Wohle der Patienten und Mitarbeitenden als Digitalinvestitionen eingesetzt würden. Damit wäre das Krankenhaus auch fit für die Zukunft. Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz im Oktober 2020 wurde auch der Krankenhauszukunftsfond mit 11 verschiedenen Fördermöglichkeiten geschaffen, der die Kliniken im Land bei der Modernisierung unterstützen soll. Diesbezüglich können Gelder für moderne Notfallkapazitäten, digitale Infrastruktur, Patientenportale, elektronische Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen, digitales Medikationsmanagement, bessere IT-Sicherheit sowie sektorenübergreifende telemedizinische Netzwerkstrukturen fließen. Zu 70 Prozent werden die Projekte aus Bundesmitteln gefördert (140 Mio Euro für Rheinland-Pfalz), wobei die Landesregierung diesen Betrag noch mit 60 Mio Euro aufstockt. Durch diese Maßnahmen entfällt für die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz der Eigenanteil. Das Bundesamt für Soziale Sicherung verwaltet den Krankenhauszukunftsfond, wobei es im Hauptantragsverfahren 247 rheinland-pfälzische Förderanträge bewilligt hat. Die Bescheide werden jetzt übergeben. TE

V.l.: Torsten Jörres, Kaufm. Direktor St. Marienkrankenhaus Berlin, Dr. Amelie Zühlke, Chefärztin und Ärztliche Leiterin, Andreas Weppler, Pflegedienstleiter, Thomas Wagner, Geschäftsführer, MdL Benedikt Oster, Heike Raab, Staatssekretärin. Foto: TE

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