ADFC-Verkehrsplanungsgruppe Rhein-Sieg linksrheinisch
AGFS-Entscheidung wird begrüßt
Bonn. Im Rahmen einer Bereisung hat die Aufnahmekommission der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (AGFS) die Aufnahme des Rhein-Sieg-Kreises befürwortet. Der Rhein-Sieg-Kreis darf sich damit ab sofort, ebenso wie die kreisangehörigen Städte Lohmar, Meckenheim und Troisdorf, offiziell als „fußgänger- und fahrradfreundlich“ bezeichnen.
Die Aufnahmekommission würdigte die zahlreichen Bemühungen, die der Rhein-Sieg-Kreis zur Förderung der Nahmobilität unternommen hat.
Es sei zu spüren, dass die Mitarbeiter der Kreisverwaltung hier „mit Herzblut bei der Sache“ seien, betonte Kommissionssprecher Peter London vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Nordrhein-Westfalen.
Neben viel Lob gab die Kommission der Kreisverwaltung aber auch noch einige Hausaufgaben mit auf ihren weiteren Weg: beispielsweise die Beseitigung von Pollern, die Behebung von Wegweisungsmängeln und die Forcierung von Radwegebau beziehungsweise Schutzstreifenmarkierung an Kreisstraßen.
Für Georg Willmers, Sprecher der ADFC-Verkehrsplanungsgruppe Rhein-Sieg linksrheinisch, hat die Auswahlkommission hiermit genau die wesentlichen Punkte zur Verbesserung angemahnt. Insgesamt ist für den ADFC die erfolgreiche Bewerbung des Kreises um die Aufnahme in die AGFS aber ein sehr wichtiges Signal, das in die richtige Richtung weist.
„Wir erhoffen uns hier besonders eine positive Wirkung für diejenigen Kommunen, die selbst noch nicht in der AGFS sind und die teilweise noch erheblichen Nachholbedarf bei der Radverkehrsförderung haben“, erläutert Peter Lorscheid, Sprecher der ADFC-Verkehrsplanungsgruppe Rhein-Sieg rechtsrheinisch.
Mitglied der AGFS sind in der Region auch die Stadt Bonn, die Stadt Euskirchen und der Kreis Euskirchen.
