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Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf

Abitur in schwierigen Zeiten

85 erfolgreiche Abiturientinnen und Abiturienten

Abitur in schwierigen Zeiten

Da noch keine Abiturfeier stattfinden konnte, muss vorerst ein Bild aus der Mottowoche des Abiturjahrgangs herhalten. Foto: privat

06.04.2020 - 10:59

Bendorf. „Das Abitur 2020 wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben“, betont Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in ihrer Anfang April veröffentlichten Videobotschaft an die rheinland-pfälzischen Abiturientinnen und Abiturienten. Diese hätten, so die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz weiter, nicht nur ihre Prüfungen abgelegt, sondern auch Geschichte geschrieben. Zu den derart Beglückwünschten zählen auch die insgesamt 85 Abiturientinnen und Abiturienten des Bendorfer Wilhelm-Remy-Gymnasiums, die im März unter wahrlich besonderen Umständen ihre mündlichen Abiturprüfungen abgelegt und damit ihre Schullaufbahn erfolgreich beendet haben. Zugangskontrollen, größtmöglicher Abstand sowie besondere Hygienemaßnahmen – so lauteten die Vorgaben für den letzten Schultag der diesjährigen Abiturientia. Und obwohl mancher vermutlich auf eine Verschiebung der finalen Etappe gehofft hatte, waren am Ende alle erleichtert, die Prüfungstage hinter sich gebracht zu haben. Auf einen Abiball und damit einen würdigen Abschluss ihrer Zeit am Bendorfer Gymnasium müssen die Absolventinnen und Absolventen indes bis auf Weiteres verzichten. „Wir werden eure Abiturfeier nachholen, denn auch wir Lehrerinnen und Lehrer wollen mit euch das Ende eurer Schulzeit feiern“, versuchte MSS-Leiter Sven Störmer seine nunmehr ehemaligen Schülerinnen und Schüler zu trösten. Damit dennoch alle rechtzeitig ihre Reifezeugnisse in Händen halten können, wurden diese jetzt auf dem Postweg versandt, gemeinsam mit Grußworten der Stammkursleiterinnen und Stammkursleiter. Zudem wurden auf diese Weise auch die zahlreichen Preise und Auszeichnungen „vergeben“, die damit zum großen Bedauern von Oberstufenleiter Sven Störmer nicht die angemessene Aufmerksamkeit und ihre Empfänger nicht den verdienten Beifall erhalten.


Besondere Leistungen geehrt


So ehrt der Förderkreis in diesem Jahr Magdalena Müller als beste Quereinsteigerin. Lea Massing wird mit dem von der Gesellschaft Deutscher Chemiker gestifteten Preis für das beste Chemie-Abitur ausgezeichnet. Für herausragende Leistungen in Mathematik und Physik erhält Nils Nickenig die Buchpreise der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) sowie jeweils eine einjährige Mitgliedschaft. Paula Ruppik wird für das beste Abitur im Fach Geschichte mir dem Preis des Philologenverbandes geehrt. Für das beste Abitur im Fach Deutsch wird Katharina Höfer ausgezeichnet, sie erhält zudem einen Buchpreis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Über diesen Preis darf sich auch Ismail Boukhers freuen, der ferner für das beste Abitur im Fach Latein mit einer lateinischen Urkunde des Deutschen Altphilologenverbandes geehrt wird. Die Auszeichnung des Landesmusikrates wird an Benjamin Sawatzki vergeben. Für sehr gute Leistungen sowie besonderes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik vergibt das Wilhelm-Remy-Gymnasium seit einigen Jahren das schuleigene MINT-Diplom, in diesem Jahr erhalten es Lena Zimmermann, Jonas Westphal, Simon Schlag, Nils Nickenig und Claas Imig, der sich zudem über eine Jahresmitgliedschaft in der DPG freuen darf. Den Preis der Bildungsministerin für herausragende schulische und außerschulische Leistungen erhält Jonas Westphal, der als Jahrgangsbester einen Notendurchschnitt von 1,0 erreicht hat und sich zudem auch über Auszeichnungen der DPG, DMV sowie des Deutschen Altphilologenverbandes freuen darf.

Diese Erfolge ausgelassen zu feiern ist vorerst leider nicht möglich. „Gedulden Sie sich ein bisschen! Nehmen Sie Ihre Freude und Ihre Feierlaune einfach mit in den Sommer und feiern Sie dann doppelt so intensiv, wie Sie das heute tun würden!“ Es bleibt zu hoffen, dass dieser Wunsch der Bildungsministerin in Erfüllung geht.


Die Abiturientinnen und Abiturienten


Ylli Abazi, Tobias Ander, Christian Bartash, Sarah Bartsch, Johanna Bauer, Süheyla Bayraktar, Marie Birmanns, Noah Böckling, Ismail Boukhers, Lukas Brost, Jascha Bühler, Leon Emmerich, Christopher-Adrian Faulde, Paula Ferber, Alexander Fischer, Leo Fischer, Maximilian Fischer, Rhea-Maria Fischer, Vanessa Harder, Nikola Hardt, Rebecca Hardt, Mirjam Heckendorf, Julia Henn, Nico Hilden, Katharina Höfer, Franziska Holly, Claas Imig, Marvin Jösch, Melina Kadiric, Oliver Keßelheim, Laura Kévés, Alina Kick, Leonie Kiedrowski, Angela Koch, Bianca König, Katharina Korthäuer, Lucas Krämer, Amelie Lanio, Noah Lisson, Sarah Lüttke, Lea Massing, Jonas Masur, Mara Maurer, Robert Miller, Sina Moskob, Magdalena Müller, Polina Münch, Nils Nickenig, Lilly Pegelow, Lissy Pegelow, Yasmin Pelikan, Tom Pell, Anna Peters, Dominik Rasch, Fabian Reich, Leonie Rosenbaum, Leon Rudolf, Leon Rümenapp, Paula Ruppik, Benjamin Sawatzki, Simon Schlag, Bastian Schmidt, Hannes Schmidt, Sarah Schmidt, Tom-Kevin Schmitt, Alina-Kristin Simonis, Luca Siragusa, Noah Smolders, Patricia Socaci, Annika Staudt, Luc Stein, Nico Stein, Dominik Stettler, Elisabeth-Sophie Tismenezky, Leon Trees, Tim Unger, Gina-Maria Velten, Lukas Wappler, Mara Wasmuth, Lena Weichert, Saskia Weiss, Jonas Westphal, Svenja Wiegershaus, Tabitha Wiese, Lena Zimmermann.

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Kommentare
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
Gabriele Friedrich:
Ich wäre dagegen. Zum einen, weil die Jugendlichen noch gar nicht reif genug sind und zum anderen weil die meisten nicht mal genug Kenntnis über unser Land haben. Fragen Sie mal Jugendliche nach unseren Sozialgesetzbüchern oder wie viel Bundesländer es gibt, oder von welcher Stelle das Kindergeld überwiesen wird.Die meisten wissen einfach NICHTS ! NEIN- zum frühen Wahlrecht, auch weil viele mit zweifelhafter Gesinnung die AfD wählen könnten. Ich glaube, es hackt gewaltig im Land. Die Stimme der Jugend, kann man auch so hören- im Positiven wie auch Negativem. Und in der Politik haben wir schon genug Bübchen, Milchgesichter und Trampel.... weil es nun mal so ist !
Wally:
Lassen wir doch einfach bei der Geburt schon wählen und dann für die Zeit bis zur Volljährigkeit festschreiben.
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