Schüler der neunten und zehnten Klassen der IGS werden „ins Leben entlassen“
Abschlussfeier unter dem Motto „HalliGalli“
Neuewied. „Es ist ein besonderer Tag für Euch, aber Eure Sendung fängt erst an, Ihr müsst eure zukünftigen Programmmacher noch überzeugen“, bilanzierte Bernhard Geyermann, Schulleiter der IGS Johanna Loewenherz. Bei einem Gottesdienst, der von der Religionslehrerin Sigrid Karnagel organisiert wurde, und einer Feier in der Sporthalle der Gesamtschule ehrte die Schulleitung der IGS die Schüler der neunten und zehnten Klassen für ihre guten Leistungen. Insgesamt erwarben 87 Schüler die Mittlere Reife, 47 davon mit Zugangsberechtigung zur MSS und 17 den Berufsreifeabschluss. Bei der Verabschiedung der Schüler der neunten und zehnten Klassen wurde der weitere Werdegang der 15- bis 16-jährigen Schüler mit einer Wundertüte verglichen. „Manche werden eine Ausbildung machen, andere die Schule weiter besuchen, der ein oder andere in ein paar Jahren vielleicht sogar ein Studium beginnen. Es werden gute Zeiten kommen und jeder muss auch einmal eine Krise durchmachen“, beschrieb der Pfarrer den Lebensweg der Schüler. Gefallen fand bei Schülern, Lehrern und Eltern der Vergleich zwischen dem Lebensweg der Schüler und einem Segelschiff. „Es wird sicher und gradlinig fahren und es wird auch einmal in einen Sturm kommen“, benutzten die Schüler selbst eine hübsche Metapher, wohl wissend, dass eine gute Lenkung auch in ihren Händen liegt.
Das Motto lautete „HalliGalli“
Da die 15- bis 16-jährigen Jugendlichen sich für ihre Feier das Motto „HalliGalli“ ausgesucht hatten, lag es nahe, die Schulklasse mit einem Zirkus zu vergleichen: „In jedem Zirkus gibt es einen Clown, der für gute Stimmung sorgt, sprich den Klassenclown, es gibt Dompteure, so etwas Ähnliches wie Lehrer, und ganz oben den Zirkusdirektor, den seht Ihr hier vorne“, beschrieb Bernhard Geyermann die Parallelen zwischen der Unterhaltungsbranche Zirkus und der Schule. Und noch eine Parallele gebe es. Auch im Zirkus erkenne man genauso wenig wie in der Schule, wie viel Fleiß und Einsatz hinter den erbrachten Leistungen stehen würden, so der Schulleiter. Den Preis der Ministerin für vorbildliche Haltung und soziales Engagement erhielt Luca Tebartz, das beste Abschlusszeugnis im Berufsreifezweig Johanna Pirch, das beste Abschlusszeugnis im erweiterten Sekundarstufe I-Bereich Sophia Thelen. Nicolas Melnikov, Austauschschüler aus den USA, wurde ein Bildband von Neuwied und Umgebung mit den besten Wünschen für seine weitere Zukunft überreicht. Die betroffenen Tutoren und Fachlehrer der Schüler freuten sich für „ihre Schützlinge“ und bei einem munteren Spielchen durften die Schüler sich dann die Kinderfotos ihrer Lehrkräfte anschauen und zuordnen. Für eine angemessene musikalische Unterhaltung sorgten die Schüler- und Lehrerband und deren letztes Lied gab den Startschuss zu weiteren Aktivitäten des noch jungen Abends.
