Ludwig-Erhard-Schule verabschiedete die Absolventen der höheren Berufsfachschule
Abschlussprüfung bestanden!
Neuwied. Schüler mit qualifiziertem Sekundarabschluss I können die zweijährige höhere Berufsfachschule besuchen, deren Zielsetzung es ist, eine schulische Berufsqualifizierung zu vermitteln und die Allgemeinbildung zu erweitern. Neben dem vollzeitschulischen Unterricht mit wöchentlich 34 Unterrichtsstunden absolvierten die Schülerinnen und Schüler am Ende des ersten Jahres ein achtwöchiges betriebliches Praktikum, am Ende des zweiten Jahres fand eine Projektarbeit sowie eine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung statt.
91 Schüler, die jetzt die Abschlussprüfung bestanden haben, dürfen die Bezeichnung „Staatlich geprüfte(r) Assistent(in)“ führen. Die höhere Berufsfachschule an der Ludwig-Erhard-Schule gliedert sich in die Fachrichtungen Fremdsprachen und Bürokommunikation (14 Absolventen), Handel und E-Commerce (19 Absolventen), IT-Systeme mit dem Schwerpunkt Anwendungsentwicklung (19 Absolventen), Organisation und Officemanagement (21 Absolventen) und Rechnungslegung und Controlling (17 Absolventen). Durch den gleichzeitigen Besuch eines Fachhochschulreifeunterrichts und der erfolgreichen Ablegung einer Fachhochschulreifeprüfung erreichten in diesem Jahr 84 Absolventen auch den schulischen Teil der Fachhochschulreife.
Nach einer sich nun anschließenden praktischen Tätigkeit von mindestens vier Monaten steht der Weg für ein Studium an einer Fachhochschule offen. Somit ist für die Absolventen das Fundament für die weitere berufliche oder hochschulische Zukunft gelegt. Stellvertretender Schulleiter Alfons Plag (im Bild vordere Reihe zweiter v.re.) gratulierte zu den erworbenen Abschlüssen und gemeinsam mit den Lehrkräften entließ er die Jugendlichen aus dem insgesamt recht risikoarmen Schutzraum Schule mit seinen orientierenden, weil wohlbekannten Strukturen in eine komplexe, globale und hoch technisierte Berufs- und Arbeitswelt. Er gab den Absolventen mit auf den Weg, im zukünftigen beruflichen Leben soziale Verantwortung zu übernehmen und somit erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gemeinschaft einzusetzen.
