Gönnersdorf feierte seine traditionelle Kirmes
Abwechslungsreiches Programm für alle Generationen
Gönnersdorf. Ein Gast der Gönnersdorfer Kirmes brachte es am Sonntag auf den Punkt: „Die Kirmes zu feiern, ist hier etwas ganz Besonderes. Und das nicht einfach ‚nur so‘, sondern gleich vier Tage lang!“ Dass dem so ist, ist insbesondere ein Verdienst der Stadtsoldaten Gönnersdorf. Die sind zwar eigentlich ein Karnevalsverein, widmen sich aber auch dem Erhalt und der Pflege Gönnersdorfer Traditionen, wozu ganz besonders auch die Durchführung und Organisation der klassischen Dorfkirmes gehört. Eine Tatsache, die sicherlich auch darin begründet ist, dass die Stadtsoldaten einst aus dem Junggesellenverein Gönnersdorf heraus entstanden sind. Mit dem freitäglichen Fassanstich durch die Bürgermeister Marcel Caspers (VG und Stadt Bad Breisig) und Krysztof Wrobel (Gönnersdorf) sowie dem Stadtsoldaten-Vorsitzenden Dennis Schütz ging das Kirmestreiben los, nur 24 Stunden später sorgten die „Wömbe Jonge“ aus Wimbach für den perfekten Live-Abriss. Viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht, stand doch sonntags unter anderem die Kirmes-Olympiade auf dem Programm, bei der insgesamt acht Team, darunter die Möhnen und der Vorstand des FC Rhenania, Treffsicherheit und Geschick unter Beweis stellen mussten. Gruppen, die einen eher flüssig dominierten Wettbewerb bevorzugten, waren beim Meterpokal bestens aufgehoben. Doch damit nicht genug: Wie es sich für eine Kirmes gehört, sorgten auch Schausteller mit Schießbude, Entenangeln und Kinderkarussell für beste Unterhaltung. Auch das Kirmes-Finale ließ am Montag mit Früh- und Dämmerschoppen samt Live Musik keine Wünsche offen. „Dass wir wieder eine so schöne Kirmes feiern konnten, ist insbesondere ein Verdienst der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, ohne die das Ganze gar nicht möglich wäre“, so Dennis Schütz.
Die Kirmes-Olympiade – hier waren Treffsicherheit und Geschick gefragt. Foto: DU
Traditioneller Kirmes-Auftakt war der Fassanstich. Foto: privat