Allgemeine Berichte | 31.05.2022

Adenauer Racing Day eröffnete die 50. Auflage des ADAC 24h Rennens

Mehrer tausend Fans feierten nach der Corona bedingten zweijährigen Zwangspause beim Adenauer Racing Day den Auftakt zum 50. ADAC Total Energies 24h Nürburgring.  Fotos: BURG

Adenau. Es war schon zum guten Brauch geworden, dass am Tag vor dem ersten Dröhnen der Motorsportboliden beim 24h-Rennen, der Adenauer Racing Day das Rennwochenende eröffnete. Nach der Corona bedingten zweijährigen Zwangspause des Racing Day, konnte das größte Langstreckenrennen der Welt aber pünktlich zu seinem fünfzigsten Jubiläum seinen Auftakt wieder in Adenau feiern.

Dabei verwandelten die Veranstalter, der ADAC Nordrhein, der Gewerbeverein und die Stadt Adenau gemeinsam mit den vielen fleißigen Helfern des MSC das malerische Stadtzentrum der Johanniterstadt erneut zu einem Treffpunkt für Teams, Fahrer und Fans. „Für uns als Stadt ist der Adenauer Racing Day ein Highlight im ‚rennsportlichen Jahreslauf. Unser Anliegen ist es natürlich, auch uns als Stadt dem Publikum zu präsentieren, und da bietet der Racing Day eine der Möglichkeiten“, sagte Bürgermeister Arnold Hoffmann. Dementsprechend präsentierte sich auch die Johanniter Stadt selbst den mehreren tausend Motorsportfans bei frühsommerlichen Temperaturen, mit den seit 2015 in rot-weiß gestrichenen Bordsteinen sowie mit weiteren rennsportlichen Accessoires in einem motorsportlichen Flair. Zu Beginn der Veranstaltung konnten die Moderatoren Olli Martini, der selbst ein echter Adenauer „Jung“ ist und Patrick Simon, mit unter anderen Klaus Ludwig, Roland Asch oder Klaus Niedzwiedz, Piloten begrüßen, die als Tourenwagen-Legenden, dass 24h-Rennen mitgeprägt hatten. Mit gleich drei von seinen legendären und unter dem Namen „Eifelblitz“ bekanntgewordenen BMWs, gab auch Lokalmatador Johannes Scheid zum Jubiläum noch einmal den Fans einen Einblick in die Geschichte des Langstreckenklassikers.

„Das ist fantastisch anzusehen, was hier wieder los ist“, schwärmt Scheid der mit seinen zwei Gesamt- und 10 Klassensiegen zweifelsohne mit zu den ganz großen des 24h Rennens zählt.

Bevor sich aber der Korso mit den 24h-Teilnehmern den Weg durch das Spalier der Fans, bis hin zur großen Showbühne bahnte, präsentierten sich die Piloten des FIA-Tourenwagen-Weltcups (WTCR) den Fans. Neben dem Erfüllen von zahlreichen Autogrammwünschen, stellten sich die Stars der WTCR auch den Fragen der Moderatoren.

Richtig hochschlugen die Herzen der Besucher dann erneut als das Dröhnen der Motoren das Kommen des Corsos mit den 30 Boliden aus dem Feld des 24h-Marathons, angeführt von dem 2021 siegreichen Porsche von Manthey Racing, ankündigte. Nach dem Eintreffen der Rennfahrzeuge konnten die Motorsportfreunde die Fahrzeuge und Piloten hautnah erleben. Neben zahlreichen Autogrammen und Souvenirs für die Fans gaben die Fahrer und Teamchefs auch schon erste Ausblicke zu ihren Erwartungen für das anstehende 24h-Rennen.

Unter den 30 Rennautos auch einer von vier KTM Boliden des Adenauer Teams von Teichmann Racing, in dessen Reihen mit Michael Mönch (Adenau), Maik Rönnefarth (Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Henrik Still (Kempenich) gleich drei Lokalmatadore sich in das Abenteuer 24h-Rennen stürzten.

BURG

Mit vier KTM-Boliden startet das Adenauer Team von Teichmann Racing beim 24H Rennen.

Mit vier KTM-Boliden startet das Adenauer Team von Teichmann Racing beim 24H Rennen.

Mehrer tausend Fans feierten nach der Corona bedingten zweijährigen Zwangspause beim Adenauer Racing Day den Auftakt zum 50. ADAC Total Energies 24h Nürburgring. Fotos: BURG

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