Lesung des Vereins „Rheinbach liest“ zu Gunsten der Togo-Hilfe
Afrika – der literarische Kontinent
Ein Kontinent auf der Suche nach einer neuen Identität für die jüngere Generation
Rheinbach. In Afrika ist vieles anders als in Deutschland, das weiß Michael Firmenich, Vorsitzender des Rheinbacher Vereins „Togo-Hilfe e.V.“ aus eigener Erfahrung. Zahlreichen Reisen führten ihn in den vergangenen Jahren in das zentralafrikanische Togo, wo der Verein mehrere Projekte nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ betreut. Afrika ist aber auch ein Kontinent voll traditionsreicher Kultur und die Heimat einiger vielversprechender Schriftsteller, die derzeit ein authentisches Bild ihres Kontinents in packenden Romanen zeichnen. Eines Kontinents zwischen traditionell geprägtem Stammesleben und langsamem Aufbruch in die Moderne, auf der Suche nach einer neuen Identität vor allem der jüngeren Generation. Drei dieser Autoren stellte der Verein „Rheinbach liest“ jetzt bei einer Lesung vor, deren Erlös der Togo-Hilfe Rheinbach zugute kommen soll.
Anika Brockmann las vor
Das Optikgeschäft Firmenich in der Rheinbacher Innenstadt war dabei zum Bersten gefüllt mit Menschen, die ihre Wissbegier mit Wohltätigkeit und Vergnügen kombinieren wollten. Zunächst aber begrüßte der Vorsitzende des Vereins „Rheinbach liest“, Robert Hucho, die Gäste und stellte das Projekt „Afrika – der literarische Kontinent“ vor. Die Kooperationspartner Buchhandlung Kayser und die Öffentliche Bücherei St. Martin präsentierten aus diesem Anlass zahlreiche Bücher afrikanischer Autoren auf jeweils einem Büchertisch. Dann stellte Hucho die Schauspielerin Anika Brockmann als die „beste Vorleserin der Region“ vor. Sie las an diesen Nachmittag aus drei Romanen vor. Es handelte sich um die Bücher „Der dunkle Fluss“ von Chigozie Obiama, um „Yévi und die Prinzessin“ von Senouvo Agbota Zinsou, und um „Herr der Krähen“ von Ngugi wa Thiong’o. Doch zuvor versetze der derzeit in Rheinbach weilende Pallottiner-Pater Dieudonné Ondigui Mebenga aus Kamerun mit afrikanischen Rhythmen auf einer Trommel und Melodien auf dem Xylophon in die richtige Stimmung für einen von Afrika geprägten Nachmittag.
