Allgemeine Berichte | 06.08.2019

Stadtbürgermeister Gerhard Hausen stellte die neue Burgundia mit ihren Weinprinzessinnen vor

Aileen I. tritt in die Fußstapfen von Mutter Melanie Koch und Oma Hildegard

Wein- und Heimatfest in Unkel vom 30. August bis 1. September

Im Schutz von Junggesellen-Hauptmann und -Leutnant sowie flankiert von den Fähnrichen präsentierte sich eine strahlende Burgundia Aileen I., aus dem Hause Koch mit ihren Weinprinzessinnen Sabrina Müller und Luise Grins über dem Rheintal. Foto: DL

Unkel. Die Regentschaft von der Unkeler Weinkönigin, Burgundia Hannah I. aus dem Hause Rechmann nähert sich dem Ende. Zusammen mit ihren Kolleginnen aus der Region wird sie am Freitag, 30. August, um 20 Uhr in das Weindorf auf dem Willy-Brandt-Platz einziehen, um Stadtbürgermeister Gerhard Hausen bei der Eröffnung des Wein- und Heimatfestes der Kulturstadt am Rhein zu unterstützen, bevor die Band „Sam Cheanz & The Blue Denims“ die Unterhaltung übernimmt. Mit ihrem Weinspruch: „Ein Tröpfchen hier, ein Schlückchen – ja, des Weines wegen sind wir da. Mit einem Glas Wein in Unkel am Rhein einfach fröhlich sein. Nun hebt das Glas zum Toast - Eure Burgundia Hannah I. - Prost!“, wird sie sich dann am Samstagnachmittag um 16 Uhr im Weindorf von ihrem weinseligen Völkchen verabschieden und ihrer Nachfolgerin, Aileen I., aus dem Hause Koch, das Zepter der Burgundia übergeben.

„Wir sind mächtig stolz, auch dieses Jahr wieder mit Aileen und ihren Weinprinzessinnen Sabrina Müller und Luise Grins, ein Traumtrio aus dem Unkeler Junggesellenverein, präsentieren zu können, das unser Städtchen mit viel Charme und Herzlichkeit ausgezeichnet vertreten wird“, schwärmte der Stadtchef bei der Vorstellung lange vor dem Traditionsfest. „Schuld“ an diesem vorzeitigen Termin ist Luise Grins, die in den Wochen vor dem Fest vier Wochen lang Thailand bereist. „Im Vorjahr hat der Scheurener Junggesellenverein Hannah Rechmann als Burgundia vorgeschlagen, die wir auf dem Elsberg-Plateau, der schönsten Stelle von Scheuren mit herrlichem Blick auf die Stadt und das Rheintal vorgestellt haben. Für unsere diesjährigen Grazien haben wir als Ort der Vorstellung zwar nicht die romantische Rheinpromenade oder die idyllische Pützgasse ausgewählt, sondern einen Platz im herrlichen Henkelpark“, erklärte Gerhard Hausen, bevor er zunächst Aileen vorstellte.

Die war kurz zuvor vom JGV-Hauptmann Georg Schober und Leutnant Philipp Caster sowie von den Fähnrichen Julian Muss und Christian Füllenbach vom Willy-Brandt-Platz in den Henkelpark eskortiert worden. Begrüßen konnte Gerhard Hausen dort zusammen mit seinem Ersten Beigeordneten und Fest-Moderator Markus Winkelbach auch den Geschäftsführer der Tourismus Siebengebirge GmbH, Oliver Bremm, sowie Jochen Seidel, der zusammen mit seiner Frau Ellen am Weinfest-Wochenende wieder zu der Kultveranstaltung „Kunst in Unkeler Höfen“ einlädt. „Wein und Kunst sind in Unkel eine hervorragende Verbindung und geradezu ein Spiegelbild unseres Lebensgefühls. Das wird am Samstag, 31. August/Sonntag, 1. September, wieder ein unvergessliches Wochenende rund um unseren Unkeler Funkler im bauchigen Burgunderglas unserer Burgundia“, war sich der Stadtchef sicher.

Prädestiniert für die Aufgabe

Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass Aileen für die Aufgaben der Burgundia geradezu prädestiniert ist. Und das nicht nur weil sie schon vor neun Jahren an der Seite von Tim II. aus dem Hause Schmitz als Kinder-Karnevalsprinzessin zusammen mit ihren Freundin Sabrina als Pagin jede Menge Erfahrungen im Repräsentieren gesammelt hatte. Das Amt der Weinkönigin liegt ihr quasi im Blut, war doch nicht nur Mutter Melanie schon 1987 Burgundia, auch Großmutter Hildegard hatte diese Funktion 1951 inne gehabt. „Als Mitglied des Junggesellenvereins 1775 und aufgrund meiner Verbundenheit zu unserer Stadt fühle ich mit der Tradition, vor allem der des Weinfestes und dem damit verbundenen Engagement verpflichtet“, erklärte die designierte Weinkönigin. Ob Familie, Vereinsleben oder Wohnort - Unkel bedeute für sie Heimat im besten Sinn. Entsprechend sei es ihrer Ansicht nach eine Selbstverständlichkeit, im täglichen Leben, von Festen und Feiern ganz zu schweigen, Tradition zu pflegen. Der Weinbau rund um die Stadt sei wieder mächtig aufgeblüht, was dem Wein- und Heimatfest eine viel stärkere Bedeutung verleihe. „Unkel als Weinstadt zu repräsentieren, erfüllt mich mit Stolz und Freude und ich bin durchaus in der Lage, Interessierte über das Thema ‚Wein in Unkel‘ zu informieren“, so Aileen I., deren Lieblingsweine ein trockener Riesling und ein trockener Spätburgunder sind. Als Hobbys nannte die JGV-Schriftführerin Ballett und HipHop.

Tanzen ist auch das Faible der beiden Weinprinzessinnen, die auch beide der Unkeler Showtanzgruppe „New Diamonds“ angehören. „Ich kenne Aileen schon aus Kindergartentagen und seitdem sind wir auch schon befreundet. Entsprechend ist es mir eine Ehre und Freude, meine beste Freundin während ihrer Amtszeit zu unterstützen“, versicherte die 22-jährige Sabrina. Als Hobby gab die Verwaltungsfachfrau neben dem Showtanz wie Aileen I. auch Hiphop an sowie Gitarre-Spielen. Ihr Lieblingswein ist ein halbtrockener Riesling. Den bevorzugt auch die ein Jahr jüngere Luise, die „Erneuerbare Energien“ studiert. Vom Büffeln erholt sich das JGV-Vorstandsmitglied auf Reisen, ihrem Hobby neben dem Showtanz und dem JGV. „Welches kleine Mädchen träumt nicht davon, einmal im Leben eine Prinzessin sein zu dürfen und dieser Traum ist nun für mich als Unkeler Weinprinzessin wahr geworden“, freute sich Luise.

Zusammen mit ihrer Kollegin Sabrina wird sie Aileen am Samstagnachmittag beim Weinfest-Königinnenwalzer auf dem Willy-Brandt-Platz nach der Zepterübergabe gegen 16 Uhr unterstützen, nachdem die Burgundia mit ihrem Weinspruch ihre Regentschaft angetreten hat. Mit „Ein Mädchen und ein Gläschen Wein kurieren alle Not; und wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot!“, nimmt die Weinkönigin für diesen eine Anleihe bei dem großen Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe. Zuvor haben schon ab 14 Uhr die Bläserfreunde Niederdollendorf im Weindorf für Stimmung gesorgt. „Da wir dieses Jahr die Bühne auf das Gelände der ehemaligen Löwenburg versetzen, haben wir auf dem Willy-Brandt-Platz mehr Platz“, erklärte Gerhard Hausen. Ab 19 Uhr übernimmt dort die Band „BeToBe“ die Unterhaltung der Weinfestgäste, die gegen 21.30 Uhr auf die Rheinpromenade strömen werden, um die Lampionfahrt des Kanus-Clubs nicht zu verpassen. Bei der kommt bekanntlich „Vater Rhein“ aus seinem Bett, um das spektakuläre Feuerwerk in vollen Zügen genießen zu können.

Wie schon am Samstag schenken die Weinstand-Betreiber, zu denen sich erstmals mit der Biennale-Teilnehmerin Martine Seibert-Raken auch eine Künstlerin gesellt, ab 12 Uhr aus. Eine Stunde später starten die Rheinbreitbacher Burgbläser mit ihrem Weinfest-Konzert, um 14 Uhr stellt sich dann der Festzug auf der Rheinpromenade auf, um die Ankunft der Weinkönigin Aileen I. mit ihrem Weinschiff zu erwartet. Diese begrüßt dann nach dem Umzug gegen 15.30 Uhr die Festgäste im Weindorf, in dem ihr zu Ehren die Fähnriche die Fahnen schwenken, bevor das Bläserkorps der KG Unkel dann die musikalische Unterhaltung übernimmt. DL

Im Schutz von Junggesellen-Hauptmann und -Leutnant sowie flankiert von den Fähnrichen präsentierte sich eine strahlende Burgundia Aileen I., aus dem Hause Koch mit ihren Weinprinzessinnen Sabrina Müller und Luise Grins über dem Rheintal. Foto: DL

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