Dekanat Ahr-Eifel
Alaaf und Halleluja, nur leiser
Region. Der Gruß „Festelovend zesamme“ fällt überhaupt in diesem Jahr eher selten, auch im gottesdienstlichen Kontext. Im Hofgarten des Klosters Calvarienberg, Ahrweiler, jedoch trotzten am Samstag 70 Narren dem unwirtlichen Regen und feierten ihren Glauben mit jecke´ und mit närrische´ Töön.
Die gute Laune ließen sie sich nicht verderben – nicht vom Regen und nicht von Corona: als am Samstag ein Tusch zum Hofgartengottesdienst am Calvarienberg rief, erschien die halbe KG „Bunte Kuh“, samt ihrer Tollitäten Prinzessin Marina und Kinderprinz Christian David, und mit ihnen die treue Hofgartenfangemeinde in närrischem Ornat. Der leeve Jott kütt vum Rhing war diese gottesdienstliche Einstimmung auf die Karnevalswoche überschrieben – Andrea Klaus, Simone (musikalische Gestaltung) und Markus Hartmann stimmten frohe und nachdenkliche Töne an.
Hierzu hatten sie den Innenhof des Klosters in bewährter Weise mit bunten Scheinwerfern, Luftballons und Luftschlangen stimmungsvoll hergerichtet.
Was echte Jecken angeht, so lassen sie sich auch von Petri fehlendem Beistand nicht irritieren. Ganz in der stoischen Grundhaltung „Et es halt, wie et es!“ ertrug die närrische Gemeinde im Freien und auf Abstand den Nieselregen und übersetzte damit gleich das Thema der Predigt ins echte Leben: Diese nämlich hangelte sich durch die 11 Paragraphen des kölschen Grundgesetztes und bewies, dass der Karneval ein urchristliches Fest ist und die rheinische Lebensart im Grundvertrauen auf Gottes Beistand wurzelt. Rheinländer sind nicht jeck und fromm, sondern jeck, weil sie in ihrem Leben fest auf Gottes Beistand bauen, so Pastoralreferent Markus Hartmann, der jeden der Paragraphen mit der passenden Bibelstelle ausdeutete: „Man könnte sich fragen, ob nicht die Bibel vielleicht in Köln selbst geschrieben worden ist!“
Über die tatsächlich katholischen Ursprünge der Fastnacht informierte vorab ein Filmchen, das Kinder aus Neuenahr eigens gedreht hatten und das mit der „Ente“ aufräumt, der Karneval leite sich von heidnischen Brauchtümern am Ende des Winters ab. Beide, Predigt und Film finden sich auch auf: www.verbundenanderahr.de, der Plattform des Dekanates Ahr-Eifel, die Spirituelles und christliche Lebensart entlang der Ahr verbindet.
Die Hofgartengottesdienste bereichern seit dem ersten Lockdown die klasssiche Palette des katholischen Gemeindelebens und finden alle zwei Wochen samstags 18 im Innenhof des Klosters Clavarienberg, Ahrweiler, statt. Sie werden von wechselnden Kreisen vorbereitet.
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