Allgemeine Berichte | 30.05.2016

Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach

Als Schule ohne Rassismus stellt das Gymnasium seine Projekte vor

Lars Nürenberg (v.li.n.re.), Lukas Schlich, Hannah Leisch, Sophia Görgen und die betreuende Lehrkraft Nadine Heidelbach. privat

Andernach. Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums stellten beim Landesnetzwerktreffen der „Schule ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ ihre Projekte zur Förderung eines toleranten Miteinanders vor. Das vielfältige Angebot der Schule konnte dabei überzeugen.

Dem Motto „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ kommt am Kurfürst-Salentin-Gymnasium eine besondere Bedeutung zu. Mit dem Beitritt zu dem gleichnamigen Netzwerk im Jahr 2012 verpflichtete sich das Gymnasium, jeder Form von Diskriminierung entgegenzutreten und Toleranz aktiv zu fördern. Um dies möglich zu machen, entstanden verschiedene Projekte und Arbeitsgemeinschaften. So ist es den Medienscouts der Schule und der Courage-AG ein Anliegen, vor den Gefahren des Rechtsradikalismus im Internet zu warnen. Das von ihnen durchgeführte und konzipierte Medienkompetenztraining beinhaltet daher auch ein Modul zu dieser Thematik. Während für die Courage-AG die methodische Qualifizierung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und die Sensibilisierung für das Thema Rassismus im Zentrum steht, möchte die AG „Andernach – Neue Heimat“ zur Etablierung einer Willkommenskultur beitragen. Hierzu führt sie Projekte zur Unterstützung der Integration von Flüchtlingen durch. Dass es an dem Gymnasium mehrere Arbeitsgemeinschaften zur Förderung von Toleranz gibt, zeigt die besondere Bedeutung des Themas an der Schule. „Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger. Es ist daher wichtig, dass Schülerinnen und Schüler weltoffen und tolerant agieren“, so Nadine Heidelbach, die Leiterin der Courage-AG. Es sei daher besonders erfreulich, dass so viele Schülerinnen und Schüler sich in den AGs und zahlreichen Projekten engagieren, erklärt die Lehrkraft.

Ein besonderes Herzensanliegen ist den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Projekte als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ die Verwirklichung ihres Mahnmals. Beim Landesnetzwerktreffen nutzten sie die Gelegenheit, das spendenfinanzierte Projekt vorzustellen. Zur Warnung vor den Folgen von Krieg und Gewalt haben Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ein Mahnmal für den alten Eingangsbereich entworfen. Dieses erinnert an die Toten der Schulgemeinschaft und fordert die Schülerinnen und Schüler durch seine Gestaltbarkeit zur weiteren Auseinandersetzung mit der Thematik auf. Durch erfolgreiche Akquise von Spenden konnte bereits ein Großteil des benötigten Betrags zusammengetragen werden, sodass das Schülerprojekt im kommenden Schuljahr verwirklicht werden kann.

Lars Nürenberg (v.li.n.re.), Lukas Schlich, Hannah Leisch, Sophia Görgen und die betreuende Lehrkraft Nadine Heidelbach. Foto: privat

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