KiTa Regenbogenland, Erpel
Alte Bräuche aufrechterhalten
Am 6. November
Erpel. Wenn Kinder zu Sankt Martin singend durch die Straßen ziehen und dafür Spenden oder Süßigkeiten erhalten, dann „dotzen“ oder „schnörzen“ sie. Diese schöne Tradition ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern rührt aus teils zweitausend Jahre alten Geschichten und Bräuchen. Ein Beleg für das Dotzen der Kinder findet sich um 1525 in Köln: Hier zogen die Kinder am Vorabend von St. Martin singend von Tür zu Tür und erhielten, was vom Essen übrig geblieben war. Wer diesen Brauch, der sich besonders im Rheinland großer Beliebtheit erfreut, noch nicht kennt, der darf sich freuen, denn die KiTa Regenbogenland in Erpel plant am 6. November – zwei Tage vor dem offiziellen St. Martinsumzug – mit den Kindergartenkindern diesen Brauch wieder aufleben zu lassen. Die Kinder werden in kleinen Gruppen von Haus zu Haus ziehen, um – hoffentlich sehr erfolgreich – zu Dotzen. Natürlich gibt es neben den liebevoll gebastelten Laternen ein einstudiertes Ständchen für alle, die ihre Türe öffnen und dem Gesang der Kinder lauschen möchten. Die Kinder hoffen auf finanzielle Spenden, die Ihnen und der Einrichtung zu 100% zu Gute kommen wird und freuen sich schon jetzt auf reich gefüllte Spendendosen und den baldigen Umzug.
