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NABU-Projekte zum Ressourcenschutz gehen in die zweite Runde

Althandys und Naturkorken für den guten Zweck sammeln

Althandys und Naturkorken für den guten Zweck sammeln

„Korken für den Kranichschutz“ können an 17 Sammelstellen in der Region abgegeben werden. Foto: privat

15.05.2020 - 10:19

Region. Regionalstelle Rhein-Westerwald ruft zur Sammlung und Abgabe von defekten Handys und Naturkorken auf. Im Rahmen der NABU-Projekte „Handys für Hummel, Biene und Co.“ und „Korken für den Kranichschutz“ werden die gespendeten Althandys und Naturkorken fachgerecht recycelt. Die Erlöse der Handy- und Korkensammlungen fließen in Naturschutzprojekte.

Der Konsum von Handys bzw. Smartphones steigt weltweit. Der Rohstoffabbau, die Handyfertigung und die Entsorgung der Geräte gehen häufig mit menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und Umweltschäden einher. Die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald ruft deshalb dazu auf, alte Handys nicht einfach zu entsorgen oder ungenutzt in irgendeiner Schublade liegen zu lassen. Funktionstüchtige Geräte sollten im Sinne des Umwelt- und Ressourcenschutzes zur Weiternutzung verschenkt oder verkauft werden und defekte Geräte ggf. repariert, notfalls recycelt werden, um die darin enthaltenen Rohstoffe zurückzugewinnen. Althandys können in eine der mittlerweile insgesamt 22 Handy-Sammelboxen des NABU in den Kreisen Neuwied, Altenkirchen, Westerwaldkreis, Rhein-Lahn-Kreis und der Stadt Koblenz gegeben werden. Die Handys werden wiederaufbereitet oder dem Recycling zugeführt. Von seinem Kooperationspartner Telefónica Deutschland erhält der NABU im Rahmen des Projektes einen jährlichen Betrag, der in den NABU-Insektenschutzfonds fließt. Im Jahr 2019 wurden bundesweit 84.308 Handys an den Sammelstellen des NABU abgegeben.

Aufgrund des Erfolgs des auf Initiative der NABU-Gruppe Rengsdorf gestarteten Projektes „Korken für den Kranichschutz“ hat die NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald ihr Netz an Korken-Sammelstellen erweitert und ihren Projektflyer neu aufgelegt. An insgesamt 17 Sammelstellen des NABU in den Kreisen Neuwied, Altenkirchen und Westerwaldkreis können jetzt Naturkorken abgegeben werden. Diese werden anschließend zu Korkgranulat verarbeitet, das als Dämmstoff für die klimagerechte Hausisolierung verwendet wird. Die Erlöse aus dem Verkauf des Dämmstoffes kommen Kranichschutz-Projekten in Deutschland und Spanien zugute.

Eine Übersicht der Handy- und Korken-Sammelstellen des NABU in der Region findet sich im Internet unter https://www.nabu-rhein-westerwald.de/themen-und-projekte/aktionen/

Pressemitteilung

NABU-Regionalstelle

Rhein-Westerwald

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21.05.2020 21:08 Uhr
Hans Gottschalk

Trotz korrekter Eingabe der angegebenen Internet-Adresse finde ich keine Angabe der Korksammelstellen. Wo sind diese?



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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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