Allgemeine Berichte | 11.03.2026

„Altstadt Dialog“ mit Citymanagerin Christiane Walter-Oeckel

Altstädter erhoffen sich ein Marktkonzept auf dem Münzplatz und fordern „Qualität statt Quantität“

Ein Schwerpunktthema in der Diskussion war die Frage eines attraktiven Marktes in der Altstadt.

Koblenz. Die Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ hatte erneut zum „Altstadt-Dialog“ geladen und konnte als Gast Citymanagerin Christiane Walther-Oeckel begrüßen, die vor gut besuchter Kulisse die Konzepte, Planungen und Veranstaltungen des Stadtmarketings für das laufende Jahr vorstellte.

Unterstützt durch die Leerstandsbeauftragte Chantal Oberst wurden dabei auch die Aspekte der Infrastruktur der Alt- und Innenstadt beleuchtet.

Ein Schwerpunktthema in der Diskussion war die Frage eines attraktiven Marktes in der Altstadt.

Hierbei wurde zwar das Konzept des „Dillemarkt“ in der Schloßstraße begrüßt, aber deutlich gemacht, dass ein attraktiverer und die Nahversorgung unterstützenden Markt, auf einem der Plätze in der Altstadt sinnvoll wäre. Bei einer spontanen Meinungsbildung stimmt das Plenum einstimmig dafür, daß der Münzplatz als solcher wieder priorisiert werden sollte.

Christiane Walther-Oeckel sagte dazu: „Der Austausch mit der Bürgerinitiative war sehr informativ für uns. Es ist deutlich geworden, wie wichtig vielen Menschen vor Ort eine attraktive und verlässliche Nahversorgung ist. Der Münzplatz ist zweifelsfrei ein attraktiver Ort für den Wochenmarkt – entscheidend ist jedoch, dass alle Beteiligten, insbesondere auch die Markthändlerinnen und -händler, diesen Weg mittragen wollen.“

Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Diskussion darüber wie weit Veranstaltungen in der Altstadt mehr durch Qualität als durch Quantität und Lautstärke überzeugen sollten. Erneut brachten Bewohner zum Ausdruck, daß es nicht darum ginge die Altstadt in einen „Ort der Stille“ umzuwandeln, sondern die Belebung in Bahnen gelenkt werden müsse. Insbesondere was die Frage der Lautstärke (vor allem Bässe) von begleitenden Musikveranstaltungen angehe.

Zudem wurde darüber diskutiert, ob es nicht sinnvoll wäre, statt der Fokussierung auf Leerstandsmanagement eine Ausrichtung auch auf das Bestandsmanagement zu ergänzen. Im Detail wurde zudem die besondere unattraktive Situation der Casinostraße und zunehmende Gastronomiedichte - selbst in der Löhrstraße - angesprochen. Den anwesenden Ratsmitgliedern wurde noch die Bitte mit auf den Weg gegeben sich endlich für eine Überarbeitung der sogenannten „Altstadtsatzung“ einzusetzen um dadurch Einzelhändlern Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung zu gewähren, die Entwicklung der letzten Jahre (Digitalelemente) aufzunehmen und Auswüchse einzudämmen.

Pressemitteilung Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“

Ein Schwerpunktthema in der Diskussion war die Frage eines attraktiven Marktes in der Altstadt. Foto: Hermann Schäfer

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2025
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Minijob
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Zukunft trifft Tradition KW 18
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Imageanzeige Löhr Meckenheim
Empfohlene Artikel
Die Kreisverwaltung in Koblenz. Foto: ROB
374

Kreis MYK. Im Mai 2026 findet im Kreis Mayen-Koblenz die Bundeswehrübung „Gelber Merkur 2026“ unter der Leitung der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum statt. Der Zeitraum dieser Übung erstreckt sich vom 8. bis 22. Mai, und die Aktivitäten sind nicht nur auf Standort- oder Truppenübungsplätze beschränkt. Die beteiligten Kräfte bewegen sich auch im öffentlichen Raum, was dazu führen kann, dass Schussgeräusche durch den Einsatz von Platzpatronen wahrnehmbar sind.

Weiterlesen

Weitere Artikel
6

Bonn/Meckenheim. Nicht einmal Graupelschauer und Aprilwetter konnten die gute Stimmung an diesem Tag vermiesen: Ulla Schmidt besuchte im März den Unternehmensverbund der Lebenshilfe Bonn. Konkret stand ein Rundgang durch das Werk Meckenheim der Bonner Werkstätten auf dem Programm. Drei Stunden nahm sich die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe Zeit, um sich verschiedene Arbeitsbereiche zeigen zu lassen.

Weiterlesen

Symbolbild.
143

36-jähriger Autofahrer verliert bei Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug

04.05.: Dramatisher Unfall auf der B 56: Motorradfahrer schwer verletzt

Lohmar. Am Montag, den 4. Mai, ereignete sich in Lohmar ein schwerer Verkehrsunfall, als zwei Fahrzeuge im Gegenverkehr kollidierten. Dabei erlitt ein Motorradfahrer schwere Verletzungen. Gegen 16:00 Uhr fuhr ein 36-jähriger Mann aus Siegburg mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 56 von Siegburg nach Lohmar. Bei starkem Regen verlor er im Ortsteil Heide aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über seinen Mercedes-Benz.

Weiterlesen

Symbolbild.
111

Spielschein wurde ohne Kundenkarte in einer Annahmestelle abgegeben

Glückspilz aus dem Westerwald gewinnt über 680.000 Euro im Eurojackpot

Region. Ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin aus dem Westerwald hatte am vergangenen Freitag allen Grund zur Freude: Mit einem Tippschein für die europäische Lotterie Eurojackpot, den er oder sie in einer Annahmestelle von Lotto Rheinland-Pfalz gespielt hatte, gewann er oder sie in der Gewinnklasse 2 über 681.000 Euro.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Holz Loth-Entsorgung
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2026
Werksverkauf Anhausen
Dachdecker (m/w/d)
Anzeige Uhren Vintage
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NOWI
Titelanzeige
Betriebsferien Mai 2026
Jubiläum
Anzeige neuer Mitarbeiter Jürgen Paaß