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Auch Regen konnte Zufriedenheit von Betreiber-Gemeinschaft und Besuchern nicht wegschwemmen

Am Ringmarkt ist einiges gebacken

13.09.2019 - 17:19

Neuwied. Das Ringmarktfest im Herzen des Raiffeisenrings zeigte einmal mehr auf, dass in dem traditionsreichen Heddesdorfer Geschäfts-Karree hinsichtlich Attraktivität, Engagement und Beliebtheit alles in den sprichwörtlichen trockenen Tüchern ist. Daran konnte auch der stundenlange Regen nichts ändern. Nass gemacht wurden lediglich die Helferinnen und Helfer beim Aufbau.

Gute Verhältnisse strahlen aus – insofern war es nur konsequent, dass die zum Teil ganz neuen Ringmarkt-Anrainer das Veranstaltungsmotto „Nachbarn finden“ gerne aufgriffen. So hatte der Verein „Gemeinschaftliches Wohnen“ wiederum die Bewirtung an der langen Tafel übernommen, die in der diesjährigen Auflage des Ringmarktfestes witterungsbedingt ununterbrochen in Zelten und unter den Überdachungen stattfinden musste. Gemeinschaftliches Wohnen organisierte zudem noch den Flohmarkt. Auch das Quartiermanagement der Diakonie, das sich ganz frisch im Raiffeisenring angesiedelt hat, brachte sich tatkräftig mit ein und bemalte mit den jüngsten Besucherinnen und Besuchern Vogelfutterstellen.

Einsatzfreude, die die bewährten Geschäftsinhaberinnen und -inhaber des Ringmarktes schon lange an den Tag legen. Zusätzlich zu ihrem Normalbetrieb von Blumenfachhandel, Apotheke, Sparkasse, Heizungs- und Sanitärgeschäft, Physiotherapie, Versicherung, Bäckerei und Lebensmittelgeschäft legten die Geschäftsleute beim Auf- und Abbau und beim Thekenservice mit Hand an. Auch auf kulinarischer Ebene hatte sich die Ringmarkt-Gemeinschaft etwas Nicht-Alltägliches einfallen lassen: Neben dem leckeren Spießbraten gab es eine ebenso schmackhafte Kartoffelsuppe, die in einem Laib Brot mit ebenfalls gebackenem Deckelchen ihre Gäste empfing.

„Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die Eindruck hinterlassen oder eben nicht. In diesem Sinne werden wir uns bald zusammensetzen und bilanzieren, an welchen Stellschräubchen für das kommende Ringmarktfest gedreht werde sollte“, erklärt Andrea Reiprich, Inhaberin des gleichnamigen Blumengeschäft „Florale Ideen“. Bei ihr gab es bis in den späten Nachmittag Nachfrage nach floralen Arrangements, was selbst während der Veranstaltung auch auf die blumige Tischdekoration zutraf.

Die Trommelgruppe schien die Botschaft musikalisch auf den Punkt bringen zu wollen: Es ist angebracht, für den Ringmarkt schlagkräftig zu trommeln. Schließlich bietet er ein breitgestreutes Angebot mit bestem Service in konzentrierter Form. Oder um es mit dem Hauptgewinn der reichlich bestückten Tombola, bei der es als erster Preis für jeden Tag des Jahres ein Brötchen zu gewinnen gab, zu beschreiben: Am Ringmarkt ist einiges gebacken.

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Jochen Seifert:
Müntefering hat Recht: „Macht die Kommunen stark“ Franz Müntefering hat beim Jahresempfang der SPD in Sinzig etwas Wahres gesagt: „Macht die Kommunen stark!“ und dazu dann die Aufforderung die Angebote zu verbessern, unter anderem auch die Versorgung der älteren Mitbürger. Eine Antwort seitens der Kreis-SPD darauf gibt es nicht. Genauso verhält sie sich im Rahmen der Kreis - Haushaltsberatungen, wenn es darum geht, Landeszuschüsse anzufordern, die das Land den Kommunen nicht weiterleitet bzw. vorenthält. Das „Starkmachen“ der Kommunen wird bei dieser Landesregierung nicht funktionieren. Das hat selbst der Landesrechnungshof unterschwellig eingesehen. Vielleicht prüft er ja zukünftig auch die Haushaltswirtschaft der Landesregierung, so die Deutung einer Aussage in einem Schreiben an die FWG. Auch die Neueinstellung eines Direktors/Direktorin beim Landesrechnungshof, mit der Aufgabe zur Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes, könnte ein Zeichen sein. Noch besser wäre es jedoch, wenn die Kreis-SPD mal eigenständig in Mainz vorspricht und Verbesserungen anmahnt. Sie hat ja jetzt einen Anlass. Jochen Seifert, Fraktionssprecher der FWG im Kreistag Ahrweiler

Vortrags- und Diskussionsabend

Stefan Knoll:
Ganz schlimm, was Demos e.V. auf Facebook über die Machenschaften der AfD im Westerwald aufdeckt. Bei der AfD im Westerwald findet man Rassismus und Antisemitismus. Ganz übel.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Karsten Kocher:
Und heute berichtet DEMOS e.V. auf Facebook über einen weiteren schlimmen Vorfall bei der AfD Westerwald. Der Rechtsextremismus feiert fröhliche Urständ bei der AfD Westerwald.
B. Roß:
Hoffentlich werden dann auch wenigstens die Bäume abrasiert. Die sind sowieso den Radfahrern nur im Weg und wenn man sich die mal genau anschaut, sind die sicher auch krank. Derartige Bäume sind nämlich immer krank - das weiss man.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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