Allgemeine Berichte | 25.03.2022

Drei Lichtsignalanlagen an Koblenzer Straße auf LED umgestellt

Ampeln auf klimafreundliche Technik umgerüstet

Auch diese große Ampelanlage in der Koblenzer Straße wurde auf LED umgerüstet und mit modernster Steuerungstechnik ersehen. Foto: Stadt Andernach/Maurer

Andernach. Klimaschutz und Energiesparen wird in Andernach großgeschrieben. Jetzt konnte ein weiterer Beitrag dafür geleistet werden. Drei Ampelanlagen entlang der Koblenzer Straße wurden auf LED umgerüstet und mit innovativer Steuer- und Regelungstechnik versehen. Es handelt sich um die Ampelanlagen im Bereich Koblenzer Straße/Landsegnung/Konrad-Adenauer-Allee, an der Gleiskreuzung Hafenbahn und am Knoten Koblenzer Straße/Werftstraße.

Mithilfe der Umrüstung können künftig neben den Stromkosten auch bis zu 50 Prozent CO2-Emissionen eingespart werden. Dies liefert einen wertvollen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Zusätzlich bieten die modernisierten Ampelanlagen neben der Sparsamkeit eine hohe Sicherheit und ermöglichen eine neuartige optische Überwachungsfunktion der Verkehrslage. Auch kann durch die neuartige Technologie der Anlagen die Datenerfassung verbessert und ausgeweitet werden, sodass bspw. eine Vorhersage von LED-Ausfällen zukünftig möglich sein wird.

Neben der Wirtschaftlichkeit, die die Anlagen bieten, spielt auch deren Energieeffizienz eine essentielle Rolle. Mit einem Signalgeber, der nur 1-2 Watt statt 24 Watt benötigt, können an einer durchschnittlichen Kreuzung bis zu 1.600 Kilowattstunden Strom und etwa 960 Kilogramm Kohlendioxid jährlich eingespart werden. Aufgrund der Langlebigkeit des Systems bietet die Umrüstung eine nachhaltige Lösung, welche einen Teil zur Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels beiträgt.

Dieses Projekt wurde von Bund und Land im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramm 3.0 mit 90% gefördert.

Pressemitteilung Stadt Andernach

Auch diese große Ampelanlage in der Koblenzer Straße wurde auf LED umgerüstet und mit modernster Steuerungstechnik ersehen. Foto: Stadt Andernach/Maurer

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