Bekanntes Kammermusikfestival wird zum 30. Mal zelebriert
Andernacher Musiktage: Jubiläumsfest auf Burg Namedy
Andernach. Die Andernacher Musiktage feiern Jubiläum - und zwar im dritten Anlauf. Nachdem wegen der Coronapandemie in den vergangenen beiden Jahren eine Jubiläumsfeier nicht möglich war, so werden die Musiktage nun zum 30. Mal auf Burg Namedy zelebriert, diesmal unter dem Motto „Im wunderschönen Monat Mai“. Und das ist ein wahrhaftiger Grund zum Feiern: 30 Jahre hochklassige Konzerte im festlichen Ambiente der Burg - 30 Jahre liebevolles Engagement und engagiertes Programm.
Neben der Musik sind diese 30 Jahre aber auch eine Rückschau auf die wert, die dazu beigetragen haben, dass es zu einer solch langen Tradition von Konzerten kommen konnte. Vom 6. bis zum 8. Mai widmen sich die Verantwortlichen unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Lieblingskomponisten desjenigen, der vor mehr als dreißig Jahren mit großer Leidenschaft, Hingabe und Kompetenz die Andernacher Musiktage geplant und ins Leben gerufen hat: Prinz Godehard von Hohenzollern.
Unverwechselbarkeit, künstlerische Qualität und Vielfalt - die Markenzeichen der Musiktage auf Burg Namedy - prägen auch die 30. Auflage dieses Festivals, das sich mit diesen Grundsätzen einen fixen Platz in der Kammermusikszene im Rheinland „erspielt“ hat. Und so kommen jetzt bereits zum 30. Mal bekannte Künstler zusammen, um zu jährlich wechselnden Themen beziehungsreiche Kammermusik-Programme zu interpretieren. Neben berühmten Werken sind dabei immer wieder faszinierende Neuentdeckungen zu machen. Heide Prinzessin von Hohenzollern öffnet Räume und Park von Burg Namedy, um dem hochkarätigen Kammermusikfest der Stadt Andernach den passenden Rahmen zu geben.
Der künstlerischen Leiterin Nina Tichman ist es gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen und mit der Sopranistin Christiane Oelze das Programm, um einen besonderen Akzent zu bereichern.
Das Eröffnungskonzert lockt am 6. Mai, um 19 Uhr mit Händel, Beethoven und Brahms.
Händel-Halvorsen, Passacaglia aus der Suite g-Moll; Ludwig van Beethoven, Schottische, Irische und Wallisische Lieder aus op. 108 und Wo 155–157; Johannes Brahms Streichsextett B-Dur op. 18.
Am Samstag, 7.5. stehen Mozart, Schumann und Brahms im Fokus: Wolfgang Amadeus Mozart, Quintett für Horn und Streicher, Es-Dur, KV 407; Robert Schumann / Aribert Reimann, Sechs Gesänge, op. 107; Johannes Brahms, Klavierquartett A-Dur op. 26.
Der Sonntag lädt zu einem ganzen Tag auf der Burg ein. Die Matinee startet um 12 Uhr mit Paul Dukas, Villanelle; Zoltán Kodály, Serenade op. 12; Carl Loewe, Balladen.
Das festliche Finale um 17 Uhr bilden Ludwig van Beethoven, Sonate für Horn und Klavier F-Dur, op. 17; Felix Mendelsson-Bartholdy, Streichquintett B-Dur, op. 87; Gustav Mahler, Fünf Lieder nach Texten von Friedrich Rückert, bearbeitet von Christoph Maria Wagner.
Karten sind telefonisch oder via Internet erhältlich, Burg Namedy · 56626 Andernach · Tel.: 02632 48 625, e-mail: info@burg-namedy.de
www.andernacher-musiktage.de.
Pressemitteilung
des Kulturamts Andernach
