Allgemeine Berichte | 31.01.2020

„Schule gegen Rassismus - Schule für Courage“ - Werner-Heisenberg-Gymnasium engagiert sich

Anti-Rassismus- Auszeichnung mit Leben gefüllt

Ausstellung und Workshops luden zu intensiver Diskussion ein

Die Schülervertreter des Werner-Heisenberg-Gymnasiums - Jan-Luca Lemgen, Michelle Husmann, Julia Barth und Yasmin Golz - bedanken sich bei Stephan Amstad (2. von links) für die Organisation von Ausstellung und Workshops. Die Verbindungslehrer Sandra Schäfer (rechts) und Carsten Neuhaus (links) koordinierten das Projekt.Foto: privat

Neuwied. Das Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG) hat seinerzeit die Auszeichnung „Schule gegen Rassismus - Schule für Courage“ erhalten. Das verpflichtet. So standen Anfang Januar in den neunten Klassen des WHG verschiedene Workshops zum Themenkomplex „Schule ohne Rassismus“ auf dem Programm. Darin beschäftigten sich die Klassen unter fachkundiger Anleitung mit den Themen Ausgrenzung und Rassismus. Grundlage für die Diskussionen bildete die zweiwöchige Ausstellung „Wir gegen Rassismus“, deren deutliche Positionen zum Nachdenken anregen.

„Rassismus geht uns alle an“

Die Workshops leiteten Christopher Hoffmann, Pastoralreferent des Dekanats Rhein-Wied als Mitbegründer der Aktion, Dominik Enders vom Beratungsknoten Koblenz und Ralf Schneider-Eichhorn von XGround - Kirche der Jugend in Koblenz als Vertreter der Fachstelle Plus. Jeder der Referenten setzte zwar eigene Schwerpunkte, doch am Ende stand immer eine Feststellung: Rassismus und Ausgrenzung gibt es auch in unserer Stadt - und vielleicht sogar in unserer Klasse. Daher geht des Themengebiet alle an. Zusätzlich konnten Mitglieder des Internationalen Christlichen Friedensdienstes Eirene am Tag der Offenen Tür zu ihren Erfahrungen und zum Projekt „Starke Nachbarn“ befragt werden. Den Kontakt zu den Referenten hatte Stephan Amstad vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied (KiJub) vermittelt. Er hatte es auch ermöglicht, dass die „Wir gegen Rassismus“-Ausstellung des Bistums Triers am WHG gezeigt werden konnte. Amstad hat zudem in Kooperation mit dem Jugendbeirat im vergangenen Jahr ein Programm für Neuwieder Schulen ins Leben gerufen, das Workshops und die genannte Ausstellung sowie ein zusätzliches Begleitprogramm umfasst. Daher waren unter den Referenten auch zwei Schülerinnen des benachbarten Rhein-Wied-Gymnasiums (RWG). Dort und an einigen anderen Schulen in Neuwied haben sich bereits interessierte Schülerinnen und Schüler gefunden, die sich weiterführend gemeinsam für eine tolerante und faire Gesellschaft engagieren wollen. Das schulübergreifende „Schule ohne Rassismus – mit Courage“-Projekt sucht noch weitere interessierte Jugendliche.

Informationen zur Ausstellung

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich im Internet unter www.wir-gegen-rassimus.de; Stephan Amstad ist unter der Tel. (0 26 31) 80 21 71 zu erreichen.

Die Schülervertreter des Werner-Heisenberg-Gymnasiums - Jan-Luca Lemgen, Michelle Husmann, Julia Barth und Yasmin Golz - bedanken sich bei Stephan Amstad (2. von links) für die Organisation von Ausstellung und Workshops. Die Verbindungslehrer Sandra Schäfer (rechts) und Carsten Neuhaus (links) koordinierten das Projekt.Foto: privat

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