Allgemeine Berichte | 02.07.2015

Landfrauenverband Ahrweiler besuchte die Straußenfarm in Remagen

Auf „Tuchfühlung“ mit Laufvögeln

Die Landfrauen, mit der Vorsitzenden Ingrid Strohe (M.), informierten sich über Haltung und Zucht der Strauße. privat

Region. Die Landfrauen des Kreises Ahrweiler gingen „auf Tuchfühlung“ mit den Straußenherden auf dem Gemarkenhof in Remagen. Durchschnittlich 50 Tiere aller Altersstufen leben heute in einem Gehege für einen Zeitraum von maximal zwei Jahren.

Dann ist der bis zu 60 km/h-schnelle Laufvogel ausgewachsen.

Eine besondere Herausforderung liegt nach Darstellung des Führers im Fangen der Tiere. Alle Stationen des Straußendaseins wurden besichtigt. Im Gehege gab es einen kurzen Stopp am Nest, das vom brütenden Strauß verteidigt wird. Niemand wagte sich mehr in Nestnähe, nachdem den Besucherinnen die Gefahren geschildert wurden.

In den Anfangsjahren waren es acht Tiere

500 bis 600 Tiere werden auf dem Gemarkenhof gehalten, eine große Zahl im Vergleich zum Start in der 1990er Jahren mit acht Tieren. Die Tiere werden alle auf dem Hof gebrütet, teilweise auch in einem separaten Brutraum. Hier gab es echte Straußeneier zu sehen. Für eine Mahlzeit kann man ungefähr 30 Personen mit einem Ei bedienen, wurde erklärt. Wird ein Straußenei bebrütet, kämpft sich das Küken nach 42 Tagen durch die Schale. Der eindrucksvolle Besuch wirkte bei der anschließenden Einkehr im Café nach.

Die Landfrauen, mit der Vorsitzenden Ingrid Strohe (M.), informierten sich über Haltung und Zucht der Strauße. Foto: privat

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