Allgemeine Berichte | 30.09.2014

Ganz Dünstekoven feiert die Einweihung ihres erneuerten Sportplatzes

Auf dem Naturrasen rollt ab sofort der Ball

Pfarrer Michael Eschweiler segnet den neuen Platz ein, mit dabei der 1. Vorsitzende Harald Kuhring (Mitte) und Udo Ellmer, der 2. Vorsitzende (li.). WEIGERT

Swisttal-Dünstekoven. Das satte Grün erfreut die Augen, bevor überhaupt ein Ball darauf gespielt wurde.

Aber dieser sinnliche Moment verschwand schnell, als es endlich losging. Es veranschaulichte ganz augenfällig die Philosophie des Sportvereins Rot-Weiß Dünstkoven, dass bereits vor der Einsegnung und der festlichen Eröffnung, die Jugendmannschaften die ersten Spiele auf dem Naturrasen absolvieren konnten. Die F-, E-, D-, B- und A-Jugend trugen ihre Meisterschaftsspiele aus und anschließend lud der Verein zum gemütlichen Abend ein. Ein DJ legte Musik auf und es wurde eine lange Nacht. Allerdings nicht für die Spieler der 1. Mannschaft, die Herren durften ihr erstes Meisterschaftsspiel auf dem neuen Geläuf machen. Geplant und realisiert hat die neue Anlage der Landschaftsarchitekt Clemens Fischer aus Rheinbach. Wurden bisher die alten Tennenplätze, die für massenhafte Hautabschürfungen bei Groß und Klein gesorgt hatten, mit einem Kunstrasenbelag ausgestattet, so hatte sich RW Dünstekoven nach intensiven Beratungen und sorgfältigen Kosten-Nutzen-Rechnungen mit dem Architekten für den Naturrasenplatz entschieden. Zweimal in der Woche muss er gemäht werden. Das einzige Zugeständnis an „moderne Zeiten“ sind die acht Zentimeter tief in den Boden eingelassenen weißen „Permanentlinien“. Diese sind schnurgerade, deutlich zu sehen und Kunststofffasern halten etliche Jahre. Vor allem entfällt das lästige „Kreiden“ vor fast jedem Spiel, da die Witterungseinflüsse die Linien schnell dahinschwinden ließen.

Einsegnung mit Weihwasser aus Lourdes

Zur Einsegnung des Platzes war Pfarrer Michael Eschweiler gekommen, und er hatte etwas ganz Besonderes mitgebracht: Weihwasser aus dem französischen Wallfahrtsort Lourdes. „Als ehemaliger Fußballer des SSV Rösberg hätte ich als Kind auch gerne so einen Rasen gehabt“, bekannte der Geistliche und lobte die Dünstekovener. „Dass ein Dorf sich an so ein Projekt heranwagt, ist nicht nur mutig, das ist gewagt, dahinter stecken Menschen, die sich engagiert haben. Aber so etwas brauchen wir auch, wir müssen den Kindern und Jugendlichen auch etwas bieten, es muss für sie Angebote geben. Zwischen Sieg und Niederlage spielt sich das Leben ab.“ Und mit einem schelmischen Lächeln kam der Geistliche auf das Spiel 1. FC Köln und Bayern München vom Vortag zu sprechen: „Ich bin gar nicht traurig über die Niederlage, wir haben mit Würde verloren.“

Das erste Tor schießt RW Dünstekoven

Nach der Einsegnung ging es endlich los mit dem Spiel der 1. Mannschaft. Zu Gast war ausgerechnet der Tabellenzweite aus Queckenberg.

„Noch spielen wir nur in der Kreisklasse D, aber wir haben bisher alle vier Spiele gewonnen und sind Tabellenführer, und ich hoffe es bleibt auch so“, zog Harald Kuhring, der 1. Vorsitzende, schon vorab eine positive Bilanz. Und in der Tat, schon nach wenigen Minuten gelang der Mannschaft von RW Dünstekoven mit einem Freistoß das erste Tor auf dem neuen, bundesligatauglichen Rasenplatz. Und das Endergebnis? Kein Drehbuch hätte es besser schreiben können: RW Dünstekoven gewann das erste Spiel souverän mit 4:2 gegen den bisherigen Tabellenzweiten Queckenberg und behauptete mit nun 15 Punkten und einem Torverhältnis von 16:5 die Tabellenführung.

Dieser Freistoß führte zum ersten Tor der Herrenmannschaft auf der neuen Anlage.

Dieser Freistoß führte zum ersten Tor der Herrenmannschaft auf der neuen Anlage.

Pfarrer Michael Eschweiler segnet den neuen Platz ein, mit dabei der 1. Vorsitzende Harald Kuhring (Mitte) und Udo Ellmer, der 2. Vorsitzende (li.).Fotos: WEIGERT

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