Allgemeine Berichte | 09.10.2019

Eifelverein Remagen

Auf dem Rotweinwanderweg

Einsamkeit darf an einem Feiertag im Oktober dort nicht erwartet werden

Die Wandergruppe am Eingang zur Burgruine Are.Foto: privat

Remagen. Gleich gegenüber vom Bahnhof kann in Mayschoß jeder ganz entzückende Gassen kennenlernen, die jetzt im bunten Herbstkleid der Hausreben ein höchst malerisches Bild bieten. Am Campingplatz vorbei und dann immer geradeaus bergan erreichten die Remagener Eifelfreunde den Rotweinwanderweg. Unterwegs machten sie von dort einen Abstecher auf den Ümerich, der von berufener Seite schon wiederholt zum schönsten Aussichtspunkt im ganzen Ahrtal erklärt wurde. Fast alle Mitwanderer wagten sich auf den schroffen Felsen. Der Rotweinwanderweg ist wegen seiner fantastischen Lage über und zwischen den Weinbergen im Ahrtal längst landesweit berühmt. Nur Einsamkeit darf an einem Feiertag im Oktober dort nicht erwartet werden. Nicht nur die Stände mit Ausschank entlang des Wegs – erst recht das Hüttenfest der Ortsgruppe Altenahr des Eifelvereins – lockten Scharen von Wanderern an. In der Hütte „Eifelblick“ war auch wirklich für alle bestens gesorgt mit Herzhaftem vom Grill, deftiger Graupensuppe oder Kaffee und erlesenen Kuchen. Nicht zuletzt aber gab es Federweißen, der großen Anklang fand. Dem Abstieg am „Weißen Kreuz“ vorbei folgte ein nochmaliger Anstieg hinauf in die Ruine der Burg Are. Um 1100 wurde die Burg von Graf Theoderich von Are errichtet und erst 1690 (nach neunmonatiger Belagerung) erstmals zerstört. Unten in Altenahr sorgte ein in Vergessenheit geratener Automat an einer Hauswand für große Heiterkeit. Er stammt wohl aus den fünfziger Jahren und bot ausschließlich Strümpfe an. Er erinnert an die Zeiten, als plötzliche Laufmaschen Damen unterwegs in große Verlegenheit bringen konnten. Der Automat ist längst leer. Aber er gehört unter Denkmalschutz gestellt.

Die Wandergruppe am Eingang zur Burgruine Are.Foto: privat

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BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3

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  • Bernd Kircher: Es ist der Ottenturm in der Andernacher Stadtmauer an der Verbindung zwischen Stadtgraben und Oberer Wallstraße.
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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!
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