Kolpingsfamilie Meckenheim 1867
Auf den Spuren der Geschichte in Aachen
Meckenheim. Die Kolpingsfamilie Meckenheim 1867 hat im Rahmen ihres diesjährigen Busausflugs die historische Stadt Aachen erkundet. Während einer eineinhalbstündigen Stadtführung wurden den Teilnehmern zahlreiche Details zur Geschichte der Stadt nahegebracht. Schon in der Römerzeit wurden die schwefelhaltigen Thermalquellen der Stadt zum Baden und zur Erholung der Soldaten genutzt. Diese Kultur des Kurens wird in Aachen bis heute gepflegt. Das beeindruckende Gebäude des Elisenbrunnens zeugt noch immer von dieser Geschichte als Kurort mit seinen 30 Quellen, deren Wasser Temperaturen von bis zu 73 Grad Celsius erreichen kann.
Karl der Große, der erste abendländische Kaiser des Mittelalters, wählte Aachen als Kaiserstadt und später diente sie als Krönungsort für 30 deutsche Könige. Der Aachener Dom besteht aus mehreren Bauteilen, deren Entstehungsgeschichte sich vom Frühmittelalter bis zur späten Neuzeit erstreckt. Karl der Große beauftragte den Bau des Zentral- und Westbaus. In späteren Zeiten kamen die gotische Chorhalle im Osten und andere Neubauten hinzu. Heute zählt der Dom zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Stadtführer machte auf viele weitere Gebäude und ihre Besonderheiten aufmerksam, einschließlich des Rathauses.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen setzten die Teilnehmer ihre Reise mit dem Bus zum Braunkohlerevier Iden fort. Dort bot sich ihnen von einem 36 Meter hohen Aussichtsturm ein Blick auf das Abbaugebiet. Der Ausflug fand seinen Abschluss mit einem Kaffeetrinken im Garten des Barockschlosses Türnich bei Kerpen.BA
