Familienwanderung des Eifel- und Heimatvereins Rheinbach
Auf den Spuren der Römer und Neandertaler
Rheinbach. Bei herrlichem Wanderwetter nahmen an der Familienwanderung des Eifel- und Heimatvereins Rheinbach 20 Kinder mit ihren Eltern teil. Auf der zehn km langen Wanderung durch die schöne Eifel bei Mechernich ging es zunächst zur römischen Aquäduktbrücke. Das teilweise rekonstruierte Bauwerk versetzte die Kinder ins Staunen, denn von den ehemals zwölf freitragenden Pfeiler die die Kanalrinne trugen, konnten noch drei besichtigt werden. Nach ausführlicher Besichtigung ging die Wanderung weiter zur römischen Brunnenstube mit dem volkstümlichen Namen „Klausbrunnen“. Diese Brunnenstube wurde extra für die Familiengruppe des EV geöffnet und die Kinder konnten genau sehen, wie das Wasser früher aus dem Urfttal in der Brunnenstube aufgenommen und durch ein ausgeklügeltes System in den Römerkanal eingespeist wurde, was dann auch von der Familienwartin Elsbeth Bois erklärt wurde.
Der Höhepunkt der Wanderung war aber die Erforschung der Kakushöhle wo einst der böse Riese Kakus gelebt haben soll und er bei einem Kampf mit dem guten Riesen Herkules getötet wurde. In der Höhle haben aber auch Neandertaler und viele Höhlentiere wie Höhlenbären und Rentiere gelebt. Eine besondere Aufgabe für die Kinder war es, zehn Höhlenbärenknochen (mitgebrachte Schweineknochen) in der großen Höhle mit ihren Taschenlampen zu suchen. Die Kinder haben die Aufgabe mit Begeisterung erfolgreich gelöst und zur Belohnung gab es für alle Kinder ein Eis.
