Pilgergruppe aus der Eifel auf Wallfahrt in Spanien
Auf den Spuren des heiligen Jakobus
Nürburg. 14 Pilgerinnen und Pilger aus der Eifel machten sich kürzlich auf den Weg, die letzten 100 Kilometer auf dem Jakobsweg in Spanien zurückzulegen.
Gestartet war die Gruppe in Nürburg. Mit dem Flugzeug ging es dann zunächst nach Porto in Portugal, um dann mit dem Bus über Astorga mit seiner Kathedrale und dem Bischofspalast von Antonio Gaudi zum Cruz de Ferro zu kommen. Dort legen die Pilger traditionell einen Stein aus der Heimat nieder. Über das Museumsdorf O Cebeiro ging es dann zum Ausgangspunkt des Pilgerwegs, Sarria. In fünf Etappen begaben sich nun die Pilgerinnen und Pilger auf den Camion Frances, und am fünften Tag erreichten sie dann die Kathedrale von Santiago de Compostella mit dem Grab des heiligen Jakobus. Höhepunkt der zwei Tage in Santiago war die Pilgermesse mit dem Schwenken des 1,50 Meter großen Botafumeiro (Weihrauchfass), das mit fast 70 Stundekilometern von acht Helfern durch das Querschiff der Kathedrale geschwenkt wird. Mit der Pilgerurkunde als Lohn der Pilgerstrecke erreichten die Teilnehmer dann wieder die Heimat.
