Forum soziale Gerechtigkeit - Friedrich Wilhelm Raiffeisen
Auf den Spuren des Genossenschaftsgründers
Am Dienstag, 21. August
Horbach. Einer für alle und alle für einen! Die Hilfe zur Selbsthilfe unter der Westerwälder Landbevölkerung des 19. Jahrhunderts war für Friedrich Wilhelm Raiffeisen eine echte Herzensangelegenheit. Ebenso wie heute die Unterstützung der Schwachen in der modernen Gesellschaft für das Forum Soziale Gerechtigkeit. Dieses lädt am Dienstag, 21. August zu einer ganztägigen Westerwaldrundfahrt zu den Wirkungsstätten des heimischen Sozialreformers ein. In diesem Jahr wird im Westerwald und weit darüber hinaus in vielen Veranstaltungen anlässlich seines 200. Geburtstages an Friedrich Wilhelm Raiffeisen erinnert. Der bedeutende Reformer lebte und wirkte von 1818 bis 1888 im Westerwald. Seine Idee der Genossenschaften umspannt heute die ganze Welt und hat nichts von ihrer Aktualität und Attraktivität eingebüßt. Mit der Busreise will das Forum an den großen Wäller erinnern und auf Spurensuche zu seinen Wirkungsstätten und Ideen gehen. Unterstützt wird die Tour von der Westerwald Bank eG - Volks- und Raiffeisenbank.
Die Rundreise
Die Rundreise startet um 8.30 Uhr in Montabaur mit Zusteigemöglichkeit in Wirges. Erste Station ist die Solar-Freilandanlage der Maxwäll-Energie Genossenschaft eG in Wölferlingen. Von dort geht es weiter zum Raiffeisenhaus in Flammersfeld und zum anschließenden Mittagessen in einem Restaurant in Hemmelzen. Danach wartet Josef Zolk, stellv. Vorsitzender der Deutschen FW-Raiffeisen-Gesellschaft, im Raiffeisen-Begegnungs-Zentrum in Weyerbusch auf die Gäste. Als „Motor in Sachen Raiffeisen“ wird er einen Vortrag über dessen Leben und Wirken halten. Zum Abschluss wird die große Ausstellung im Landesmuseum auf der Festung Ehrenbreitstein „Tradition Raiffeisen: Wirtschaft neu denken“ besucht. Rückkehr in Montabaur gegen 19 Uhr.
Die Fahrt erfolgt in einem modernen Reisebus. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 50 Personen begrenzt und eine Teilnahme nur nach Anmeldung möglich. In den Kosten sind Programm, Busfahrt, Ausstellung und Mittagessen enthalten. Anmeldung (mit Namen und Anschrift) bis spätestens Mittwoch, 15. August bei Uli Schmidt unter: uli@kleinkunst-mons-tabor.de.
Pressemitteilung
Forum soziale Gerechtigkeit
