Auf den Spuren der römischen Eisenverhüttung
Remagen. Nach der Anreise mit Bahn und Bus startete am Forsthaus Ramersbach eine große Wandergruppe unter der Leitung von Günter Hussong auf dem Eisenweg. Der Einladung folgten auch vier Mitglieder des Schwerhörigen-Vereins Bonn. Kurz danach erreichte die Gruppe den Basaltsteinbruch Alte Mauer, an dem vor 36 Millionen Jahren ein Vulkan ausbrach. Auf dem weiteren Weg abwärts am Breite Kopf bauten die Römer Brauneisenstein ab, der die Grundlage ihrer Eisenverhüttung bildete. Am Maarhof, einem römischen Gutshof, führte ein Rundgang über die Ausgrabungsstätte der Universität Bonn, die zahlreiche Informationen zur römischen Eisenverhüttung im Ahrweiler Stadtwald bot. Weitere Spuren des Eisenerzbergbaus konnten danach am Talhang zum Bachener Bach bestaunt werden. Die Wanderung führte auch am Gräberfeld der römischen Eisenschmelzersiedlung vorbei. Über Godeneltern und den Ahrweiler Bergfriedhof gelangte die Gruppe schließlich hinunter nach Ahrweiler. Bei der Schlusseinkehr in einer bekannten Weinstube fand diese abwechslungsreiche Wanderung ihren gebührenden Abschluss. BA
