Allgemeine Berichte | 28.09.2018

Aktion der Stefan-Morsch-Stiftung und des DRK Blutspendedienstes

Aufruf in Sinzig: Leben retten – Tod verhindern

Typisierung und Blutspende in einem - am Mittwoch, 10. Oktober

„Wer das Leben eines Menschen rettet, rettet auch die Zukunft, den Alltag, das Glück der ganzen Familie und des Freundeskreises des Patienten.“privat

Kreis Ahrweiler. Wer als gesunder junger Erwachsener regelmäßig Blut spendet und sich dazu einmal als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Spenderdatei, registrieren lässt, hat das Zeug zum Lebensretter. Der DRK Ortsverein Sinzig und die Stammzellspenderdatei aus Birkenfeld suchen am Mittwoch, 10. Oktober, 16 bis 20 Uhr in der Barbarossa-Schule, Dreifaltigkeitsweg 37, in 53489 Sinzig, neue potenzielle Spender.

Seit fünf Jahren arbeiten der DRK Blutspendedienst West und die Stefan-Morsch-Stiftung zusammen. Fast 3000 Aktionen haben sie gemeinsam in ganz Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen auf die Beine gestellt. Eine Erfolgsgeschichte, die sich vervielfacht, so die beiden Initiatoren der Aufrufe.

„Man sollte sich Folgendes bewusst machen: Wer das Leben eines Menschen rettet, rettet auch die Zukunft, den Alltag, das Glück der ganzen Familie und des Freundeskreises des Patienten.“ Allein die Stefan-Morsch-Stiftung hat in dieser Zeit schon 250 Spender gefunden, die ganz konkret für einen Leukämie-Patienten in Deutschland oder im Ausland Stammzellen gespendet haben. Die unzähligen Blutspenden können dabei gar nicht aufgelistet werden.

Leben retten – Tod verhindern! Unter diesem Motto startet jetzt erneut der Aufruf an alle, die helfen wollen. Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren oder über die gebührenfreie Hotline (08 00) 7 66 77 24 Fragen stellen. Ähnlich wie bei der Blutspende muss der Spender beziehungsweise die Spenderin mindestens 50 Kilo wiegen.

Die Altersgrenzen sind jedoch bei der Blutspende anders. Hier muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein. Für alle, die mehr über die Blutspende-Aufrufe mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter (08 00) 11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.blutspendedienst-west.de.

„Hinter jedem Patienten stehen Angehörige, Freunde – Menschen, die um das Leben des Kranken bangen“, wissen DRK und Stefan-Morsch-Stiftung. Deshalb rufen sie immer wieder junge Menschen dazu auf, regelmäßig zur Blutspende zu gehen und sich einmalig als Stammzellspender registrieren zu lassen: „Niemand will einen lieben Menschen dadurch verlieren, weil es keinen Spender gab!“

„Wer das Leben eines Menschen rettet, rettet auch die Zukunft, den Alltag, das Glück der ganzen Familie und des Freundeskreises des Patienten.“Foto: privat

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