Allgemeine Berichte | 12.02.2018

Fortbildung zum Thema „Demenz und Behinderung“

Aufschlussreicher Vortrag von Liane Jung

20 Personen nahmen an der Fortbildung teil. privat

Cochem. Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Kloster Ebernach informierten sich kürzlich bei einer Fortbildung zum Thema „Behinderung und Demenz“ über die spezielle Kombination von geistiger Beeinträchtigung und der Volkskrankheit Demenz. „Wenn die Gedanken verloren gehen… Wege zum besseren Verständnis von Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung“, so lautete der Vortrag von Liane Jung, Gesamtleitung Stadtteilkoordination.

Eingeleitet mit einer Geschichte über das Leben einer geistig beeinträchtigten Frau, die im Laufe der Jahre durch das Fortschreiten einer demenziellen Erkrankung immer weniger selbstständig zurechtkommt, erkennen die Seminarteilnehmer bereits die Symptome und die verschiedenen Stadien, die mit einer fortschreitenden Demenz einhergehen. „Da bei Menschen mit geistiger Behinderung alle Formen der Demenz genauso auftreten, wie in der Gesamtbevölkerung und auch die Lebenserwartung dieser Menschen immer weiter ansteigt, wird es zunehmend bedeutsam, sich mit dem Krankheitsbild Demenz auseinanderzusetzen und Möglichkeiten eines angemessenen Umgangs kennenzulernen“, so Liane Jung.

Seminarinhalte waren aus diesem Grund auch Symptome der Erkrankung, die Möglichkeiten der Diagnosestellung, präventive und mobilisierende Maßnahmen, sowie Behandlungsmethoden beziehungsweise Möglichkeiten. Prinzipiell unterscheidet sich die Erkrankung bei Menschen mit geistiger Behinderung im Erscheinungsbild zu Menschen ohne geistige Behinderung. Die Untersuchungen stützen sich hier hauptsächlich auf Menschen mit Downsyndrom. Gerade in der Diagnosestellung zeigen sich Schwierigkeiten, da die Instrumente, wie Tests und weiteres für die Gruppe der Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland noch angepasst werden müssen.

Erste Entwicklungen sind hier zu verzeichnen. Der Beobachtung von Veränderungen im Verhalten der Menschen, bei denen ein Verdacht auf Demenz besteht, kommt eine große Bedeutung zu. Hier sind übergreifend alle Professionen gefragt, um Möglichkeiten zu finden, für Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz, das Leben und die Umwelt anzupassen und zu vereinfachen. Die Beachtung der Würde des Einzelnen steht im Vordergrund.

Für alle Teilnehmer war es ein sehr interessantes und zum Teil auch neues Thema, das beleuchtet wurde. Bereichsleiterin, Natalie Dimmig, bedankte sich herzlich bei Liane Jung für den aufschlussreichen Vortrag, auf dessen Thema man in der Zukunft sicher noch intensiver eingehen wird.

Pressemitteilung

des Klosters Ebernach

20 Personen nahmen an der Fortbildung teil. Foto: privat

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