AugenBlick mal!
Es ist still geworden in unseren Wäldern, viele Vögel haben sich in ihr Winterquartier aufgemacht. Über unseren Köpfen fliegen die Kraniche, sich lauthals verständigend. Die Natur wird bunt, Blätter fliegen, Kastanien fallen, und die Tiere bereiten sich auf schlechtere Zeiten vor, fressen sich Speck an, lagern ein, um die kommende Kälte und den Nahrungsmangel zu überstehen. Die Tage werden kürzer, schnell kommt die Dunkelheit. Alles untrügliche Zeichen für den Herbst, den wir jetzt auch an den Temperaturen spüren. So wie sich das alle Jahre wiederholt, stellen wir auch in jedem Jahr unsere Uhr von Sommerzeit auf Winterzeit. Und immer stellt man sich die Frage, was jetzt: vor oder zurück? Klar, zurück wie die Gartenmöbel, die ihre diesjährige Aufgabe erfüllt haben. Im Klartext bedeutet das, in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober, wird die Uhr von drei auf zwei Uhr gestellt. Also schneller schlafen in dieser Nacht oder einfach länger. Über den Sinn dieser Maßnahme wird seit vielen Jahren nachgedacht. Ob sich das noch mal ändert, steht in den Sternen. Ich wünsche Ihnen einen schönen, bunten Herbst.
Ihre Elke Petersen
