Wünsche der Mieler in den Planungen berücksichtigt
Aus alt mach neu: Sportplatz wird Spiel-, Sport- und Erholungsfläche
Swisttal-Miel. Zum symbolischen ersten Spatenstich waren alle gekommen: Voran Bürgermeister Eckhard Maack, Ortsvorsteher Hans-Peter Müller, der frühere langjährige Ortsvorsteher Rolf Esch sowie Vertreter der Ratsfraktionen. Dazu das Planungsbüro Atelier Esser aus Rheinbach, Vertreter der ausführenden Firmen und des Energieversorgers RWE. Und natürlich waren auch zahlreiche Mieler gekommen, die Großen, die hier künftig eine grüne Oase erwarten, und die Kinder vom Kindergarten Sankt Georg, die auf einen schönen Spielplatz warten.
In seiner Ansprache legte der Bürgermeister noch einmal dar, dass die Umgestaltung des alten Mieler Rasenplatzes, der für reguläre Fußballspiele schon seit Jahren nicht mehr genutzt wurde, ein Dauerthema für die Mieler geworden war. „Im Zuge der Neukonzeption des Swisttaler Sportstättenkonzeptes ist nun die Umwandlung dieser Flächen in der Mieler Ortsmitte zu einem Spiel-, Sport- und Erholungsbereich möglich geworden“.
Dazu wurde ein Teil der Fläche als Bauland verkauft, darauf sollen Wohnhäuser errichtet werden, in denen altersgerechtes Wohnen ermöglicht werden soll. Die verbleibenden rd. 5000 Quadratmeter sollen ein „Treffpunkt für alle Generationen werden“. Um ein größeres Rasenspielfeld in der Mitte der Fläche herum wird es Badminton-, Basketball- und Volleyball-Spielfelder geben, dazu ein Trampolin, Tischtennisplatten sowie eine Bouleanlage. Für die Kleinen gibt es einen Spielplatz vom Sandkasten über Seilbahn bis zum Kletterturm. Sitzgelegenheiten werden auch aufgestellt, und rundherum wird eine Laufbahn von immerhin 247 Metern Länge angelegt. Die Gemeinde hat insgesamt 75.000 Euro in die Hand genommen, 2.000 Euro spendet RWE für einen Pavillon für die Kinder und Jugendlichen und die Bepflanzung übernimmt der Landesbetrieb Straßen NRW aus dem Topf zum ökologischen Ausgleich für die Errichtung der Lärmschutzwand entlang der A 61.
Das Besondere an dieser Planung: Die Mieler Bürgerinnen und Bürger, auch die Kinder und Jugendlichen, konnten sich in Bürgerdialog-Veranstaltungen an den Planungen beteiligen, sodass sich ihre Wünsche und Vorstellungen nun bald in ihrem neuen Ortsmittelpunkt wiederfinden werden.
