Allgemeine Berichte | 15.06.2018

Ausstellung von Dr. Christina Schiller im Mehrgenerationenhaus in Mayen eröffnet

„Aus der Seele gemalt“

(v.li.) Hannelore Schmitt, Emad Girgis, Dr. Christina Schiller, Rosemarie Wengert und Werner Steffens präsentieren drei Werke der neuen Ausstellung im Mehrgenerationenhaus St. Matthias in Mayen.E.T. Müller

Mayen. Die Künstlerin Dr. Christina Schiller zeigt im Mehrgenerationenhaus St. Matthias (MGH) in Mayen den bunten Querschnitt ihres Werkes, Bilder von fernen Orten und unerwarteten Begegnungen. „Die Malerei ist seit frühester Kindheit meine große Leidenschaft, sie spricht mir aus der Seele“, so die Künstlerin. Im Café CaTI, in den Gruppenräumen und Fluren entfaltet sich die große Vielfalt ihres Schaffens: Tänzerinnen, exotische Landschaften und Städte, heimische Motive, Pferde, viele Seelenbilder. In der Ausstellung „Aus der Seele gemalt - Kunst mit Seele und Herz für die Region und die ganze Welt“ können sich die Besucher auf einige Überraschungen freuen. Zwei gutmütig dreinschauende Pferdeköpfe scheinen in ihrer Lebendigkeit aus dem Bild zu sprechen, die Tänzerin auf dem Seil, vielleicht ein Bild unserer Seele - über ihr der Himmel und darunter der Abgrund. Voller Leichtigkeit auch die Tänzerin mit dem Pferd. Und beim Mädchen, das selbstverloren vor dem Spiegel tanzt, bannt Christina Schiller den Moment einer Selbsterfahrung. Die großen Ölgemälde wurden im Atelier geschaffen, die Aquarelle im Freien und oft auf Reisen.

Bereits als Kind hatte sich die Andernacher Künstlerin von veräußerten Bildern eine Gitarre kaufen können. Denn Musik ist ihre zweite Leidenschaft, sei es als Tänzerin, Gitarristin oder am Klavier. Das Malset auf Reisen immer im Rucksack, nimmt Christina Schiller die Welt mit allen Sinnen auf, ob in Afghanistan, ob in Venedig. Über sich selbst sagt sie: „Viele meiner Bilder sind Wege, Träume, ferne Orte mit unerwarteten Begegnungen.“ Da zeigt die Ausstellung einen in goldenes Sonnenlicht getauchten orientalischen Basar oder den südlich angehauchten Vorplatz einer Kathedrale. Plätze als Orte der Begegnung faszinieren sie, denn „Begegnungen machen Orte erst lebendig und lassen diese zum Raum werden. Ein Ort ist ortsgebunden, ein Raum ist das, was, man mitnimmt.“ Beim Malen verlässt sich Dr. Christina Schiller auf ihre Intuition: „Es sind Empfindungen, die ein Bild lebendig machen. Jeder Strich hat einen Sinn.“

Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens wünscht, dass Dr. Christina Schiller mit ihrer Kunst das Mehrgenerationenhaus St. Matthias für die Besucher „von einem Ort zu einem Raum der Begegnung macht. Ich bin froh, dass Sie das Leben im Haus bereichern.“ Denn das Mehrgenerationenhaus, in dem sich die Dienste des Caritasverbandes und anderer Träger befinden, ist ein Ort der Begegnung, der von vielen Vereinen und Gruppen genutzt wird. Werner Steffens lobte auch die beiden ehrenamtlichen Kuratorinnen Rosemarie Wengert und Hannelore Schmitt sowie Emad Girgis, hauptamtlicher MGH-Koordinator, die mit viel Einsatz zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben.

Die Ausstellung ist bis zum 7. September im Mehrgenerationenhaus St. Matthias, St.-Veit-Straße 14, in Mayen zu sehen. Gefördert wird das Haus vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend sowie von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und der Stadt Mayen.

(v.li.) Hannelore Schmitt, Emad Girgis, Dr. Christina Schiller, Rosemarie Wengert und Werner Steffens präsentieren drei Werke der neuen Ausstellung im Mehrgenerationenhaus St. Matthias in Mayen.Foto: E.T. Müller

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