Allgemeine Berichte | 16.07.2018

Junge Geflüchtete lernten den Alltag im Caritas-Altenzentrum kennen

Aus einem Kurzbesuch wird ein Praktikum

Jugendhilfe Hübingen besuchte Haus Helena in Hachenburg – Über das Berufsbild Altenpflege informiert

Sechs junge Geflüchtete der Jugendhilfe Hübingen lernten kürzlich das Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg kennen und informierten sich über das Berufsbild Altenpflege. Begrüßt wurden die Gäste um Gisella Loyola (2. v.r.), Leiterin der Caritas-Jugendhilfe, und Gruppenleiterin Andrea Braß (4. v.l.), von Abt Thomas Denter (li.) vom Heimbeirat sowie Einrichtungsleiterin Anja Kohlhaas (4. v.r.). privat

Hübingen/Hachenburg. Seit mehr als zwei Jahren bietet der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn unbegleiteten geflüchteten Jugendlichen in Hübingen ein neues Zuhause. Diese Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren erhalten Hilfe und Unterstützung bei der schulischen und beruflichen Orientierung und erlernen mit Hilfe der Betreuer den Lebensalltag in Deutschland.

Kürzlich machten sich sechs der jungen Leute der Jugendhilfe Hübingen auf den Weg, eine andere Einrichtung des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn kennenzulernen. Ziel des Ausfluges war das Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg, wo sich die Jugendlichen ausführlich über das Berufsbild der Altentenpflege informieren wollten. Begleitet wurden sie dabei von Einrichtungsleiterin Gisella Loyola und Gruppenleiterin Andrea Braß.

In Hachenburg wurden die Gäste aus dem Unterwesterwald von Einrichtungsleiterin Anja Kohlhaas in Empfang genommen. Einen ersten Eindruck vom Beruf des Altenpflegers sowie vom Alltag in einem Altenheim sammelten die jungen Männer bei einem Rundgang durch die Einrichtung, wo sie auch gleich freudig von den Bewohnern begrüßt wurden. Auch der Heimbeirat um Abt Thomas Denter, Hannelie Deutscher und Annemarie Müller hieß die jungen Flüchtlinge im Haus Helena herzlich willkommen und tauschte sich rege mit den Jugendlichen aus.

Anschließend wurde den Gästen der Jugendhilfe Hübingen die Altenpflege anhand eines kurzen Leinwandvortrages nähergebracht. Von den Auszubildenden im Haus Helena erhielten sie außerdem Informationen quasi aus erster Hand über die Ausbildung zum Altenpfleger. Und von Einrichtungsleiterin Anja Kohlhaas erfuhren sie, dass für die älteren Menschen neben der Pflege auch Beschäftigungsangebote und soziale Kontakte zum Wohlfühlen sehr wichtig sind. Um dies in der Praxis erleben zu können, hatten die Jugendlichen dann die Gelegenheit gemeinsam mit den Bewohnern an einem Spielenachmittag teilzunehmen. Die Senioren waren den jungen Leuten gegenüber sehr offen. Es wurde viel gelacht, sich unterhalten und es entstand sofort ein gutes Vertrauensverhältnis. Auch die Jugendlichen hatten sichtlich ihren Spaß an dem Besuch in dem Hachenburger Altenzentrum und zeigten großes Interesse an der Altenpflege. Nach einem lehrreichen wie unterhaltsamen Tag verabschiedeten sie sich schließlich mit vielen neuen Eindrücken wieder in Richtung Hübingen. Zwei von ihnen werden allerdings schon bald wiederkommen: Sie absolvieren demnächst ein zweiwöchiges Praktikum im Haus Helena und unterstreichen damit, dass sich der Besuch auf jeden Fall für beide Caritas-Einrichtungen gelohnt hat.

Pressemitteilung des

Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn e.V.

Sechs junge Geflüchtete der Jugendhilfe Hübingen lernten kürzlich das Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg kennen und informierten sich über das Berufsbild Altenpflege. Begrüßt wurden die Gäste um Gisella Loyola (2. v.r.), Leiterin der Caritas-Jugendhilfe, und Gruppenleiterin Andrea Braß (4. v.l.), von Abt Thomas Denter (li.) vom Heimbeirat sowie Einrichtungsleiterin Anja Kohlhaas (4. v.r.). Foto: privat

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