Reservistenkameradschaft Dreisbacher Land
Ausbildungsbiwak in Rodenbach
Koblenz. Die Reservistenkameradschaft Dreisbacher Land hat auch in diesem Jahr wieder ihr Ausbildungsbiwak in Rodenbach bei Puderbach abgehalten. Es ist für die RK schon eine Traditionsveranstaltung, denn seit mehr als 20 Jahren führt man das Ausbildungsbiwak durch. Auch in diesem Jahr hatte man ein Straffes Programm bei hohen Temperaturen.
Neben der Sanitätsausbildung mit dem AED (Automatischer Externer Defibrillator) und der HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung) standen auch Fernmeldewesen (Feldfernsprecher OB/ZB) Feuerstellen, Pionierausbildung, Karten-Kompasskunde sowie Geländeorientierung auf dem Programm.
Über drei Tage absolvierten rund 25 Aktive und ehemalige Soldaten sowie Soldatinnen ein Facettenreiches Ausbildungsprogramm.
Mehr als 40 Teilnehmer konnte der Leiter der Veranstaltung Stabsfeldwebel der Reserve in Rodenbach begrüßen, darunter auch Besucher aus der Politik wie Frau Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Rheinland-Pfalz), Herr Erwin Rüddel (Mitglied des Bundestages CDU), Frau Sandra Weeser (Mitglied des Bundestages FDP), Herr Dr. Peter Enders (Landrat des Kreises Altenkirchen) Herr Volker Mendel (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Puderbach) Herr Philipp Rasbach (Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Neuwied) und Herr Sven Schür (Ortsbürgermeister der Gemeinde Steimel).
Wie in den letzten Jahren konnte Stabsfeldwebel d.R. Klaus Grollius so auch dieses Mal einige Ehrungen für treue Mitgliedschaft im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. durchführen. Oberstabsgefreiter Georg Walter erhielt die Urkunde für 10 Jahre, Oberfeldwebel Sascha Gadomski für 15 Jahre und Stabsunteroffizier Axel Pistol für 50 Jahre verbunden mit einer Nadel (50).
Landrat Dr. Peter Enders (Oberfeldarzt a.D.) sprach für alle anwesenden Politiker - innen das Grußwort, indem er die Bedeutung der Bundeswehr betonte. Er sagte: Früher gehörten Kasernen selbstverständlich zum Bild in unserer rheinland-pfälzischen Landschaft, doch das ist heute leider nicht mehr der Fall. Jetzt spüren wir, dass die asymmetrische Bedrohung real geworden ist, seit Putin den Krieg gegen die Ukraine führt. Deshalb ist es wichtig, das die Kameradschaft hier und in ganz Deutschland dazu beiträgt, die Bundeswehr in der Gesellschaft zu verankern.
Bei spätsommerlichen Temperaturen konnte man den Kameradschaftsabend am Samstagabend mit viel Gegrilltem und kühlen Getränken genießen und ausklingen lassen.
Die Teilnehmer erklärten am Sonntagmorgen, das diese Veranstaltung ihnen viel Neues und viel dazu gelernt beschert hätte und in aller Munde war zu hören. Eine klasse Veranstaltung und man gab jetzt schon das Versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen.
Stabsfeldwebel d. R. Klaus Grollius freute sich über die lobenden Worte und wünschte allen einen guten Heimweg, nachdem man die Hütte sowie das Umfeld „Besenrein“ verlassen konnte.
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