Busverkehr im Landkreis Cochem-Zell
Ausschreibung des Linienbündels Treiser Schock
Ahrweiler Verkehrs-GmbH gewinnt Ausschreibung
Kreis Cochem-Zell. In der im Auftrag des Landkreises Cochem-Zell durchgeführten europaweiten Vergabe für vier Buslinien im Linienbündel Treiser Schock hat die Ahrweiler Verkehr-GmbH aus Brohl-Lützing das attraktivste Angebot eingereicht und den Zuschlag erhalten. Sie übernimmt die Verkehre zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember für zehn Jahre.
Zum Linienbündel Treiser Schock gehören die Buslinien rund um den Schulstandort Treis-Karden: 741 Zilshausen – Lieg – Treis-Karden, 742 Hesweiler – Blankenrath – Mörsdorf – Treis-Karden, 744 Keldung – Münstermaifeld – Moselkern – Treis-Karden, 745 Beltheim – Macken – Burgen – Treis-Karden.
Das neue Angebot sieht eine bessere Abstimmung der Ankunfts- und Abfahrtszeiten von Bus und Bahn am Bahnhof Treis-Karden vor.
Innerhalb von Treis-Karden werden montags bis freitags die Verbindungen von und zum Bahnhof erweitert und ein festes Busangebot eingeführt.
Im Sommerhalbjahr verbindet die Linie 742 montags bis freitags im Zwei-Stunden-Takt Treis-Karden mit dem Kloster Maria Engelport und dem Geierlay-Besucherzentrum in Mörsdorf.
Bei der weiter fortbestehenden Grundschule Lieg wurde die Anbindung an die erweiterten Schul- und Betreuungszeiten angepasst und verbessert.
Die Ausschreibung der vier Linien mit rund 175.000 Nutzwagenkilometern jährlich erfolgte nach den Vorgaben des EU-Rechts. Den Zuschlag erhielt das Verkehrsunternehmen, welches das qualitativ beste und wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte. Mit diesem Verfahren wollen die im VRM organisierten Landkreise in den kommenden Jahren das Verkehrsangebot für die Fahrgäste trotz demografischem Wandel aufrecht erhalten und gleichzeitig den steigenden Ansprüchen an Umweltstandards, Modernität und Komfort genügen.
Der Anteil der Busse mit niedrigem Einstieg (Niederflurbusse) wächst in dem Linienbündel bis zum Jahr 2021 auf 100 %. Damit wird auch älteren Fahrgästen mit Rollatoren, Personen mit Kinderwagen oder im Rollstuhl ein bequemer Einstieg ermöglicht. Zusätzlich verfügen diese Busse auch über eine Klimaanlage, was den Fahrkomfort ebenfalls deutlich steigert.
Spätestens ab dem Jahr 2020 wird die Fahrzeit aller Busfahrten dieses Linienbündels außerdem minutengenau in Echtzeit in der Fahrplanauskunft des VRM bereitgestellt, sodass sich Fahrgäste beispielsweise über die VRM-App für Smartphones und Tablets oder auch im Internet unter www.vrminfo.de jederzeit über die Pünktlichkeit informieren können.
Die konkreten Fahrpläne werden derzeit endabgestimmt und rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 bekannt gegeben.
Pressemitteilung
Verkehrsverbund Rhein-Mosel GmbH
