Foyer des Lahnsteiner Theaters
Außergewöhnliche Keramik
Lahnstein. Am Sonntag wurde die Ausstellung „So fern, so nah – Keramik aus Korea“ mit Werken von Kiho Kang und Youkyung Sin im Theater Lahnstein feierlich eröffnet. Das Ehepaar, welches ursprünglich aus Korea stammt und mittlerweile in Bad Ems ansässig ist, stellt zum ersten Mal gemeinsam im Theaterfoyer aus. Beide haben in Seoul und Koblenz studiert, bereits international ihre Kunst in renommierten Museen ausgestellt und arbeiten mittlerweile in Bad Ems in ihrem geräumigen und hellen Atelier, in dem sie auch Workshops abhalten. Viele verschiedene Vasen, Gefäße und Objekte sind im Foyer des Theaters zu sehen.
Die Künstlerin Eva-Maria Hahn, die bei Kiho Kang einen Porzellan-Workshop besuchte und dadurch später auch Youkyung Sin kennenlernte, betont in ihrer Laudatio die Besonderheit der ausgestellten keramischen Werke. Außerdem beschreibt sie die Gefäße und Skulpturen von Youkyung Sin, die durch die Oberflächenbearbeitung eine lebendige Ästhetik in sehr zurückgenommener Art und Weise erhalten, als praktisch und natürlich gestaltet. Auch die Schönheit von Kiho Kangs Werken, die in Wulsttechnik aufgebaut werden, charakterisiert Eva-Maria Hahn als gegeben durch die erforderliche Langsamkeit des Aufbaus. Sie betont wie die ästhetisch zurück genommene Umgebung des Theaterfoyers ausgezeichnet zur Philosophie der Arbeiten passt.
Mit musikalischen Beiträgen von Ulrich Cleves und Silke Hartstang wurde die Vernissage zu einem rundum gelungenen Vormittag. Die Ausstellung ist noch bis Januar zu sehen und kann auch während des 1. Weihnachtsmarktes der Kultur auf dem Theatervorplatz besucht werden.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Lahnstein
